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november 2020

Unsere Pfarrerin Barbara Friedrich

Barbara Friedrich 2019 2
Häufig  werde ich gefragt, ob es feste Zeiten gibt, bestimmte Tage, zu denen ich in Gravenbruch bin. Aber das Schöne an meinem Beruf ist, dass er sehr abwechslungsreich ist und jede Woche ihre eigenen Termine und Themen hat. Deshalb lassen sich feste Zeiten kaum einrichten.

Es gibt auch keine festgelegte Sprechstunde, weil die Gespräche zeitlich nicht eng begrenzt sein sollten, wie es für eine Sprechstunde nötig wäre.
Es spricht sich nicht so entspannt, wenn draußen ein anderer Besucher wartet.
Deshalb mache ich Termine für Besuche und Gespräche jeweils persönlich aus.

Wenn Sie
 -  einen Besuch möchten
 -  eine Frage oder ein Thema haben, über das Sie sprechen möchten
 -  wenn Sie Kontakt suchen zur Gemeinde

melden Sie sich gerne unter der Festnetznummer (06102 / 597749) im Pfarrbüro oder unter der mobilen Dienstnummer (0173 74 64 21 9)!

Beide Anschlüsse haben einen Anrufbeantworter, für den Fall, dass ich in diesem Moment nicht erreichbar bin.
Oder hinterlassen Sie im Pfarrbüro bei Susanne Grüschow (06102 / 5 19 28) eine Nachricht, dass ich Sie anrufen soll.
Per Email erreichen Sie mich unter barbara.friedrich@ekhn.de

Bitte denken Sie daran, dass Sie ihre Telefonnummer hinterlassen, damit ich Sie zurückrufen kann. Es ist leider schon vorgekommen, dass ich dringend klingende Anrufe auf dem Anrufbeantworter hatte, mit der Bitte um Rückruf, aber keine Nummer hatte, unter der ich mich melden kann.

Ich freue mich darauf, Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit kennen zu lernen!


01.11.2020

Auf ein Wort

Das ist vielleicht der Satz, den ich dieses Jahr am häufigsten gehört und gesprochen habe: Dieses Jahr ist alles anders.

Und nun also wird es Herbst, wird es Winter. Immer kürzer die Tage. Weniger Licht. Und dann: Advent und Weihnachten.

Müssen wir das neu erfinden, weil alles Gewohnte nicht möglich ist?

Kann es überhaupt eine schöne Advents- und Weihnachtszeit geben, in der wir unsere alten Bräuche pflegen?

Ich finde: Ja! Gerade in diesem Jahr, in dem wir mehr zu Hause sein werden. Mir scheint, die Bräuche dieser wichtigen Zeit im Jahr sind besonders wichtig dieses Jahr und alle sehr brauchbar. Sie erzählen alle von Hoffnung. Von Hoffnung, die sich nicht beirren lässt, obwohl das, was wir sehen und erleben, noch wenig von dem zeigt, was wir hoffen.

Zum Advent gehört das Licht. Wir zünden Kerzen an, immer mehr am Adventskranz, dass es immer heller wird – während draußen die Nächte immer länger werden und die Dunkelheit immer stärker. Die Hoffnung, dass die, die im Dunkel leben, aus der Dunkelheit befreit werden durch helles, strahlendes Licht – diese Hoffnung können wir gerade dieses Jahr bewusst teilen, 2 nicht aufgeben, weil es so viel Dunkelheit und Sorge um uns herum gibt. Wenn es um uns heller wird, kann es vielleicht auch in uns ein wenig heller werden. Und vielleicht können wir spüren, das ein guter Stern über unseren Wegen leuchtet.

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(Grafik: Lotz)

Wir können auch dieses Jahr viel tun, um anderen Menschen eine Freude zu machen und eine ihrer Hoffnungen zu erfüllen. Wir packen wieder Päckchen für sehr arme Kinder und sammeln sie in der Gemeinde. (Siehe Seite 8)


Es ist die tiefste Sehnsucht der Bibel und die größte Hoffnung für die Menschen der Bibel – dass es hell wird über dem Volk, das im Finstern wandert!

Es wird heller und heller zur Weihnacht hin – und alle Hoffnungen ruhen auf dem Kind. Guter Hoffnung sind wir – und warten, dass ein Kind geboren wird, mit dem neues Leben beginnt und mit dem Glück und Leben und Heilung einziehen überall da, wo es fehlt an allem, was wichtig ist, und bei uns, in unseren Herzen, die so sehr warten auf Glück und Heilung und Liebe.

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(Foto: bf)

Wir warten auf den Engel, der uns sagt:
Fürchtet Euch nicht! Wir warten auf den Engel, der von Freuden und Frieden spricht. Und wenn wir auch nicht singen dürfen in der Kirche, könnten wir singen vor der Kirche und wir könnten ganz bewusst die alten Texte lesen und sie in uns aufnehmen (und zum Glück können wir sie zu Hause hören und mitsingen…) Tochter Zion, freue Dich!

Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern!

Wir sagen Euch an den lieben Advent! Wir sagen Euch an eine heilige Zeit!

Seht, die gute Zeit ist nah!

Mit herzlichen Segenswünschen für diese Zeit und das neue Jahr
Ihre/Eure Pfarrerin Barbara Friedrich

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