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Jan 2020

Unsere Pfarrerin Barbara Friedrich

Barbara Friedrich 2019 2
Häufig  werde ich gefragt, ob es feste Zeiten gibt, bestimmte Tage, zu denen ich in Gravenbruch bin. Aber das Schöne an meinem Beruf ist, dass er sehr abwechslungsreich ist und jede Woche ihre eigenen Termine und Themen hat. Deshalb lassen sich feste Zeiten kaum einrichten.

Es gibt auch keine festgelegte Sprechstunde, weil die Gespräche zeitlich nicht eng begrenzt sein sollten, wie es für eine Sprechstunde nötig wäre.
Es spricht sich nicht so entspannt, wenn draußen ein anderer Besucher wartet.
Deshalb mache ich Termine für Besuche und Gespräche jeweils persönlich aus.




Wenn Sie
 -  einen Besuch möchten
 -  eine Frage oder ein Thema haben, über das Sie sprechen möchten
 -  wenn Sie Kontakt suchen zur Gemeinde

melden Sie sich gerne unter der Festnetznummer (06102 / 597749) im Pfarrbüro oder unter der mobilen Dienstnummer (0173 74 64 21 9)!

Beide Anschlüsse haben einen Anrufbeantworter, für den Fall, dass ich in diesem Moment nicht erreichbar bin.
Oder hinterlassen Sie im Pfarrbüro bei Susanne Grüschow (06102 / 5 19 28) eine Nachricht, dass ich Sie anrufen soll.
Per Email erreichen Sie mich unter barbara.friedrich@ekhn.de

Bitte denken Sie daran, dass Sie ihre Telefonnummer hinterlassen, damit ich Sie zurückrufen kann. Es ist leider schon vorgekommen, dass ich dringend klingende Anrufe auf dem Anrufbeantworter hatte, mit der Bitte um Rückruf, aber keine Nummer hatte, unter der ich mich melden kann.

Ich freue mich darauf, Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit kennen zu lernen!


09.11.2019
Auf ein Wort

Freitag. Ein warmer, sonniger Spätsommertag. Wir treffen uns mit unseren MINI-KONFIS und gehen hinaus zu den Apfelbäumen und dann in den Wald. Und wir machen Entdeckungen.

- Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick aussieht! Ein Apfel im Gras, der gesund und lecker aussieht, zeigt in die Hand genommen seine dunkle Kehrseite.

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(Foto: bf)

- Wunderbar ist die Schöpfung und es gibt viel Grund, zu staunen und zu danken. Kein Apfel sieht aus wie der andere; jeder hat eine etwas andere Form und Größe. Alle sind sie genau richtig so, wie sie sind.

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(Foto: bf)

- Wir finden viele andere Früchte und Blüten bei unserem Weg durch den Wald. Wir erleben auch, dass unsere Schöpfung bedroht ist durch die Art, wie wir Menschen in ihr leben und sie für unsere Wünsche ausnutzen. So viele Bäume sind vertrocknet und gestorben!

- Die Äpfel laden uns schließlich ein, mit ihnen durch das Kirchenjahr zu gehen: Die Äpfel, die wir nicht rechtzeitig von der Erde aufgehoben haben, vergehen. Sie verfallen, kehren in den Kreislauf der Natur zurück.

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(Foto: bf)

Am Totensonntag oder auch Ewigkeitssonntag (24. November) bedenken wir das Werden und Vergehen, teilen die Trauer, nennen die Namen der Verstorbenen und zünden für jede und jeden eine Kerze an. Und wir sprechen von unseren Hoffnungen auf neues Leben, auf ein ewiges Leben, so wie in jedem Apfel die Kerne ruhen, die einen Anfang bringen und den Kreislauf des Lebens zeigen.

Danach beginnt der Advent – zuerst nur ein kleines Licht!
Wenn wir unseren Advents- und Weihnachtsschmuck auspacken, sind neben Engeln aller Art sicher bunte Kugeln dabei!

Spätestens zu Weihnachten hängen sie am Weihnachtsbaum – und sind doch nichts anderes als ein Bild für die Früchte des Paradiesbaumes! (Die Bibel spricht nicht von Äpfeln, aber von alters her sind sie Äpfel genannt worden.)


So wie durch Adam und Eva und ihr Verlangen nach dem Paradies-Apfel die Schuld in die Welt kam, so wird die Schuld überwunden durch die Geburt des Heilands, durch die Geburt dieses Kindes, das vom Kommen Gottes in die Welt erzählt. Damit geht die Schuld nicht aus der Welt – das sehen wir jeden Tag. Aber die Hoffnung auf Vergebung und Überwindung aller Schuld, sie wird jedes Jahr neu geboren in der Heiligen Nacht.

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(Foto: bf)

Auf unseren Weihnachtstellern, die ich als Kind füllen durfte mit Plätzchen und Früchten – lagen immer auch Äpfel, die ich sorgfältig polierte, damit sie schön glänzten. Und mit der Hoffnung auf neue Blüten und neues Leben im Frühjahr gehen wir dann in das neue Jahr 2020.

Einen gesegneten Weg durch die Zeiten wünsche Ich uns allen - herzlich grüßt Sie

Ihre Pfarrerin Barbara Friedrich

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