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April 2019

Unsere Pfarrerin Barbara Friedrich

Barbara Friedrich
Häufig  werde ich gefragt, ob es feste Zeiten gibt, bestimmte Tage, zu denen ich in Gravenbruch bin. Aber das Schöne an meinem Beruf ist, dass er sehr abwechslungsreich ist und jede Woche ihre eigenen Termine und Themen hat. Deshalb lassen sich feste Zeiten kaum einrichten.

Es gibt auch keine festgelegte Sprechstunde, weil die Gespräche zeitlich nicht eng begrenzt sein sollten, wie es für eine Sprechstunde nötig wäre. Es spricht sich nicht so entspannt, wenn draußen ein anderer Besucher wartet. Deshalb mache ich Termine für Besuche und Gespräche jeweils persönlich aus.

Wenn Sie

 -  einen Besuch möchten
 -  eine Frage oder ein Thema haben, über das Sie sprechen möchten
 -  wenn Sie Kontakt suchen zur Gemeinde

melden Sie sich gerne unter der Festnetznummer (06102 / 597749) im Pfarrbüro oder unter der mobilen Dienstnummer (0173 74 64 21 9)!

Beide Anschlüsse haben einen Anrufbeantworter, für den Fall, dass ich in diesem Moment nicht erreichbar bin.
Oder hinterlassen Sie im Pfarrbüro bei Susanne Grüschow (06102 / 5 19 28) eine Nachricht, dass ich Sie anrufen soll.

Bitte denken Sie daran, dass Sie ihre Telefonnummer hinterlassen, damit ich Sie zurückrufen kann. Es ist leider schon vorgekommen, dass ich dringend klingende Anrufe auf dem Anrufbeantworter hatte, mit der Bitte um Rückruf, aber keine Nummer hatte, unter der ich mich melden kann.

Ich freue mich darauf, Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit kennen zu lernen!


11.03.2019
Auf ein Wort

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... der uns beschützt und der uns hilft zu leben...

Das schöne Projekt „Park der Poesie“, von dem Herr Vollbach im Gemeindebrief berichtet, hat viel-leicht nicht zufällig mit den Stufen von Hermann Hesse begonnen. Es ist ein Gedicht, das unzählige Menschen berührt und getröstet hat.

auf ein wort

Ich habe in einem Sommerurlaub am Bodensee ein Buch gelesen über die Frauen von Hermann Hesse. In einer engen Bindung zu leben, fiel ihm schwer, lese ich, und die Beschreibung seiner drei Ehen hört sich nach einer Menge Leid an für alle Beteiligten.

Sind es auch diese Erfahrungen, die ihm den Satz eingeben: Wohl an denn Herz, nimm Abschied und gesunde?

Viele verschiedene Erfahrungen lassen sich in dem Gedicht wiederfinden.
Wir könnten die Passions- und Ostergeschichte mit Hermann Hesse‘s Text lesen; als Geschichte von des Lebens Ruf, der niemals endet. Von der Todesstunde, die uns einst jung in neue Räume sendet- wie Jesus jung aus seiner Todesstunde in neues Leben gegangen ist.

Und vielleicht sehen wir auch unsere Gemeinderäume vor uns, wenn wir lesen:

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen....

Wir merken, dieses Gedicht hat es in sich. Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde? Fühlt es sich nicht eher an, als müsste uns das Herz brechen im Abschied und nicht gesunden?

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... der uns beschützt und der uns hilft zu leben...

Das passt nicht nur zu unserer Gemeindesituation, sondern auch zu dem neuen Jahresthema des Dekanats:

ABSCHIED UND NEUANFANG: VERÄNDERUNG GESTALTEN.

So möchte ich gerne die Abendgottesdienste der „KIRCHE AM ABEND“ unter dieses Thema stellen: es gibt ja viele Szenen und Texte von Abschied und Neuanfang auch in der Bibel.

Ich wünsche uns allen einen blütenreichen Frühling!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Pfarrerin Barbara Friedrich
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