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2022

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02.03.2022
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07.01.2022

Geistliches Wort zur Jahreslosung 2022
Gottes Türen stehen offen
von Dekan Steffen Held, Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau

"Wumms" – die Tür ist zu und ich stehe draußen. Na, vielen Dank, so fühlt sich das also an. „Sie passen nicht zu unserem Unternehmen, der Nächste bitte“, klingen die Worte nach.

Schmerzlich und verletzend kann es sein, abgewiesen zu werden. Im Beruf oder der Clique, im Privaten wie im gesellschaftlichen Leben.

dekan steffen held foto stephanie kunert
Foto: Stephanie Kunert

Immer wieder machen Menschen solche Erfahrungen, ob als Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Sie werden abgewiesen, oder weisen vielleicht selbst andere ab.

Wer dies einmal erlebt hat, weiß, wie es sich anfühlt: Nicht gewollt zu sein, ausgelacht, weggeschickt zu werden. Das tut weh und kratzt an unserem Selbstbewusstsein.

Für viele Menschen auf dieser Welt geht es dabei nicht allein um ihr Selbstbewusstsein, sondern um ihr ganzes Sein. Da sind Menschen in Ängsten und Sorgen, auf der Flucht oder in Krankheit, und statt Annahme und Aufnahme erleben sie oftmals Abweisung oder ein „Dafür sind andere zuständig“.

Wie tröstlich und einladend klingen da hingegen die klaren Worte der Jahreslosung: "Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37)

Jesus ist in diese Welt gekommen. Gott hat den ersten Schritt getan und begegnet uns mit Offenheit. Er ist da, für uns. Wir dürfen zu ihm kommen.

In Jesus Christus ist Gott selbst Mensch geworden. Gott ist nahbar und erfahrbar, wir können ihm begegnen, von Angesicht zu Angesicht.

So manche Zeichen und Wunder sind bereits geschehen, als Johannes im sechsten Kapitel seines Evangeliums in der so genannten Brotrede diese Worte Jesu zitiert: Menschen werden geheilt, Menschen werden satt. Dies spricht sich rum, und immer mehr fragen nach dem, der da Zeichen und Wunder tut, und interessieren sich für ihn und sein Wirken.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, spricht Jesus.

Diese Worte, sie gelten allen Menschen, gleich welcher Herkunft oder Orientierung. Menschen in Ängsten und Sorgen, in Sicherheit und auf der Flucht, in Fragen und Zweifeln, in Glauben und Hoffnung - den Armen und Reichen, den Mächtigen und den Ohnmächtigen.

Diese Worte drücken für mich eine große Offenheit aus. Gottes Tür steht mir offen, er weist mich nicht ab. Ich muss keine Angst haben, bei ihm anzuklopfen. Ich muss mich nicht sorgen, was mich wohl hinter der Tür erwarten wird.

Jesus ist für uns da, er lädt uns ein. Er wird uns nicht abweisen, oder, wie es in der Lutherübersetzung heißt, „nicht hinausstoßen“.

Ich darf mich getrost auf den Weg zu ihm machen, um ihm zu begegnen und seine Wunder erleben zu können.

Für mich ist dies eine wunderbare Verheißung in einer Welt, in der es mehr verschlossene als offene Türen zu geben scheint.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Ich wünsche uns viele offene Türen, auf welcher Seite wir auch immer stehen mögen, und dabei stets gute und segensreiche Begegnungen.

Möge Gottes Segen uns begleiten und möge unser Glaube uns tragen auch in schwierigen Zeiten, im Vertrauen auf Gottes Beistand und Geleit.

Bleiben Sie Gott befohlen!
Pfr. Steffen Held, Dekan im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau


01.03.2022
Alte Kirche, neue Kirche - ein Zwischenbericht

Wie geht es weiter mit dem Abriss unserer Kirche und dem Neubau? Oft wird dem Kirchenvorstand diese Frage gestellt, hier ein kurzer Zwischenstand von Mitte Februar 2022.

Dabei bleibt’s:

Alles wird abgerissen – die Kirche, die Gemeinderäume, der Kindergarten und das Pfarrhaus. Es gibt eine einzige Ausnahme: der Kirchturm bleibt stehen.

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(Foto: cf)

Die neue Kirche

Die neue Kirche wird unmittelbar im Bereich des Kirchturms erbaut. Sie wird mit Blick auf ihre Größe nicht mehr mit unserer noch bestehenden Kirche vergleichbar sein. Es gibt von der Landeskirche strenge Vorgaben über die erlaubte Größe dieses Gebäudes, und diese wiederum ist abhängig von der Zahl der Gemeindemitglieder – aktuell sind das bei uns noch knapp 900.

Der Kirchenvorstand (KV) hat einen Wettbewerb initiiert, der noch nicht beendet ist: Drei Architekturbüros erarbeiten Vorschläge, wie die neue Kirche trotz der limitierten Größe möglichst attraktiv und funktionell gestaltet werden kann. Der KV wird Anfang März eine Entscheidung treffen, welches Architektenteam den Zuschlag erhält. Darüber informieren wir in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefs.

Was passiert mit der viel größeren Fläche des Kirchengeländes?

Das diakonische und gemeinnützige Unternehmen Mission Leben möchte auf diesem Gelände ein diakonisches Dienstleistungszentrum in mehreren Häusern errichten. Geplant sind vollstationäre Pflegeplätze in Ein-zelzimmern, Wohnungen mit speziellem Konzept: (Wohnen mit Service) und Plätze für eine Tagespflegeeinrichtung. Dazu kommt ein so genannter Quartierstreff, eine Begegnungsstätte, die von unterschiedlichen Gruppen aus Gravenbruch genutzt werden soll.

Zum jetzigen Zeitpunkt, Mitte Februar, ist das gesamte Projekt allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Alle Beteiligten wollen es unbedingt realisieren, aber es könnte durchaus noch scheitern.

Warum? Mission Leben muss seine ursprünglichen Kostenberechnungen noch einmal völlig überarbeiten. In der Baubranche gibt es aktuell viele Unwägbarkeiten. Die Materialkosten sind - auch als Folge der Coronakrise - drastisch gestiegen. Außerdem ist es schwieriger geworden, Baumaterial einzukaufen.

Das ganze Projekt wird also mit Blick auf seine Wirtschaftlichkeit neu kalkuliert. Aber das ist nicht der einzige Grund, dass es aktuell eine Verzögerung gibt. Genau genommen geht es auch um einen Mehrzweckraum im neuen Zentrum, der auch von anderen Gruppen aus Gravenbruch genutzt werden soll (Stichwort: Quartierstreff). Dazu werden weitere Partner und Förderer gesucht – hier will Mission Leben den Fokus auch auf die Stadt Neu-Isenburg richten.

Hätte man den Abriss vermeiden können?

Immer wieder ist uns diese Frage gestellt worden. Die Kirchengemeinde hat – wie viele andere Evangelische Kirchengemeinden auch, in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend Mitglieder verloren. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Unsere Gravenbrucher Gemeinde hatte bei ihrer Gründung vor etwa 55 Jahren mehr als 4000 Mitglieder, heute sind es noch knapp 900. Grundlage für die Geldzuweisungen der Landeskirche Hessen-Nassau (EKHN) ist die Zahl der Mitglieder, die finanziellen Mittel wurde im Laufe der Jahre deshalb immer geringer.

Am Ende war der großzügige (im Vergleich zu vielen anderen Kirchengemeinden riesige) Gebäudekomplex nicht mehr zu retten. Hinzu kommt: Unser Kirchengebäude (Einweihung 1965) ist zu jung, steht deshalb leider - im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen in der EKHN - nicht unter Denkmalschutz. Mit einer denkmalgeschützten Kirche hätte sich unsere Ausgangslage verändert, aber dennoch wäre der Abriss weiter Teile des Gebäudekomplexes so oder so nicht zu verhindern gewesen. (cf)


01.03.2022
Kirchenvorstand

Liebe Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Gravenbruch,

der neue Kirchenvorstand ist jetzt 4 Monate im Amt. Ein Kirchenvorstand, der vielfältig ist. Ein Teil von uns hat viel Erfahrung in der Kirchenvorstandarbeit und ein anderer Teil, der neugierig war auf die Aufgaben, die auf uns warteten. Die Neuen wurden von Barbara Friedrich und den Erfahrenen mit viel Unterstützung eingearbeitet. Und wir bilden wie die Gemeinde einen guten Altersmix.

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Von Jung bis zum Unruhestand. Jeder kann sich mit seinen Interessen und Kenntnissen einbringen. Neben der monatlichen Kirchenvorstandssitzung erfolgt dies im Liturgieausschuss und im Kirchendienst. Ein Schwerpunkt bildet naturgemäß die Arbeit im Kinder- und Jugendausschuss mit Jo Reinhard oder die Mitarbeit in der GÜ Kita. Einige von uns organisieren für Sie Veranstaltungen wie den Filmring. Manches musste durch Corona gestoppt werden, aber weitere Gebiete wollen wir erschließen, hierzu gehört die Gemeindeentwicklung und die Seniorenarbeit.


Eine Gemeinde muß auch verwaltet und organisiert werden. Hier steht für das Tagesgeschäft das Gemeindebüro offen. Die Instandhaltung unserer alten Gebäude beschäftigt uns sehr, Große Hoffnung verbinden wir mit den Planungen für unsere neue Kirche. Im Finanzausschuss beschäftigen wir uns mit der Überwachung der Gemeindefinanzen. Im Kooperationsausschuss besprechen wir die Zukunft eines gemeinsamen Gemeindebüros für 3 Kirchengemeinden in Neu-Isenburg. Und natürlich die Mitarbeit an dem Gemeindebrief.

Wie Sie sehen, in der ehrenamtlichen Gemeindearbeit ist es vielfältig. Da diese Tätigkeiten in unterschiedlichen Zusammensetzungen erfolgen, wachsen wir als Team immer mehr zusammen. Und Barbara Friedrich gibt uns mit Ihrer Freude und Begeisterungsfähigkeit immer wieder das Gefühl, dass die Richtung stimmt. So hoffen wir, dass wir mit unseren Tätigkeiten Ihr Interesse an einer aktiven Gemeinde wecken können und Sie sich ebenfalls einbringen. Zum Abschluss das Wichtigste: Bleiben Sie gesund.

Ihr Ralph v. Follenius
Vorsitzender des Kirchenvorstandes


01.03.2022
Die Reihe geht weiter...7 Fragen an drei unserer Neuen im Kirchenvorstand

7 Fragen an: Jürgen Herbarth

Wahl5

1.   Frage: Wie lange lebst du schon in Gravenbruch?
Ich lebe seit 21 Jahren in Gravenbruch.

2.   Frage: Wo ist Dein Lieblingsort in Gravenbruch und/oder der Gemeinde?
Mein Lieblingsort ist der Wald rings um Gravenbruch, sowie der Pfarrgarten und das Außengelände unserer Gemeinde.

3.   Frage: Was machst du in der Gemeinde?
Ich bin im Bauausschuss, und darin in der Verantwortung für die Instandhaltung des gesamten Gemeindeobjektes.

4.   Frage: Was ist Dein Lieblingskirchenlied?
„Vom Himmel hoch da komm ich her“ ist eines meiner Lieblingslieder (EG 24)

5.   Frage: Wie lange hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich denke, ich habe an ihn geglaubt bis ich so ungefähr 7 Jahre alt war.

6.   Frage: Was machst du morgens als erstes?
Morgens koche ich als erstes für die ganze Familie Tee.

7.   Und letzte Frage: Was isst Du am liebsten?
Am liebsten esse ich gutbürgerliche deutsche Küche.


7 Fragen an Irene Linke

Wahl10

1.   Frage: Wie lange lebst du schon in Gravenbruch?
Seit 33 Jahren

2.   Frage: Wo ist Dein Lieblingsort in Gravenbruch und/oder der Gemeinde?
Am liebsten gehe ich im Wald spazieren

3.   Frage: Was machst du in der Gemeinde?
Beteiligung an der Gemeindearbeit, Schwerpunkt Senioren, Veranstaltungen

4.   Frage: Was ist Dein Lieblingskirchenlied?
„Vom Aufgang der Sonne“... (EG 456)

5.   Frage: Wie lange hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Da kann ich mich nun nicht mehr genau daran erinnern- auf jeden Fall habe ich ans Christkind geglaubt, aber nicht lang.

6.   Frage: Was machst du morgens als erstes?
Morgens ist mein erster Gang zur Kaffeemaschine

7.   Und letzte Frage: Was isst Du am liebsten?
Zur Zeit sind Rouladen mein Lieblingsessen

 
7 Fragen an: Christopher Radtke

Wahl8

1.   Frage: Wie lange lebst Du schon in Gravenbruch?
Seit meinem ersten Lebensjahr

2.   Frage: Wo ist Dein Lieblingsort in Gravenbruch und/ oder in der Gemeinde?
Ich habe viel Zeit im Anbau verbracht, und bin immer wieder gerne dort.

3.   Frage: Was machst Du in der Gemeinde?
Ich habe viel in der Jugendarbeit gemacht, aktuell bin ich Teil vom Filmring.

4.   Frage: Was ist Dein Lieblingskirchenlied?
Kein Lied, aber ich höre gerne die Glocken läuten.

5.   Frage: Wie lange hast Du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich bin ihm erst kürzlich wieder begegnet.

6.   Frage: Was machst Du morgens als erstes?
Auf die Uhr blicken

7.   Und letzte Frage: Was isst Du am liebsten?
Egal. Hauptsache es schmeckt.

DANKESCHÖN für Eure Antworten! (bf)



01.03.2022
Meine Zeit im Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde Gravenbruch

Ein persönliches Wort:

Alles hat seine Zeit und es war eine wunderbare Zeit. Nun beginnt für mich im Februar 2022 ein neuer Lebensabschnitt als Neurentnerin und Großmutter.

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Die Zeit hier in unserer Gemeinde und die Tatsache, in unserem Kindergarten arbeiten zu dürfen, möchte ich keinesfalls missen. Vielen Dank für das Vertrauen und die Unterstützung, die mir hier von so vielen Seiten entgegen gebracht wurde. Ich habe so viele Menschen kennenlernen dürfen, soviel gelernt, und bin an allen Herausforderungen gewachsen. Das hat mein Leben sehr bereichert. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Alles hat seine Zeit, das betrifft auch unseren Kindergarten. Unser Kindergarten wird mit unserem tollen Erzieherinnenteam und seinen 42 Kindern ab Februar 2022 neue Räume beziehen. Wie sicherlich durch die Medien und durch viele Gespräche bekannt geworden, verlassen wir unsere kleine Einrichtung und ziehen an den Dreiherrnsteinplatz 4b. Der Abschied fällt uns nicht leicht. Alles hier ist so vertraut und auch wenn nicht alles den modernen Standards entspricht, so haben wir uns doch in unseren Räumen sehr wohl gefühlt. Der evangelischen Kirchengemeinde verbunden, der Gemeinde nah, ziehen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge. mehr


01.03.2022
Gastgeber für junge ägyptische Christinnen und Christen gesucht

Auf Einladung des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau, sowie der Evangelischen Kirchengemeinden Langen und Neu-Isenburg wird in der Zeit vom 16. Juli bis zum 22. Juli 2022 eine Gruppe ägyptischer Jugendlicher das Dekanat Dreieich besuchen.

Pandemiebedingt musste die Jugendbegegnung bereits zweimal verschoben werden: Jetzt sind die Veranstalter voller Zuversicht, dass es in diesem Jahr endlich klappt.

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Spaß im Schnee hatten ägyptische Jugendliche aus dem Land am Nil bei der letzten Jugendbegegnung in Deutschland 2018 auf der Zugspitze. (Foto: jr)

Dekanatsjugendreferent Carsten Preuß, Gemeindepädagoge Joachim Reinhard und der Langener Pfarrer Dr.Tharwat Kades, der selbst aus Ägypten stammt, werden die Jugendbegegnung organisieren und begleiten. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Für die ägyptischen Gäste, die mindestens 16 Jahre alt sind, suchen sie Unterkünfte bei Familien. mehr


15.03.2022
Neues von Park der Poesie

»Niemand ist fort den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.«

Stefan Zweig

Ein einfacher Spruch, doch gibt es von diesem Poesiestein einige Besonderheiten zu berichten: Die Stifter, das Ehepaar Meissner (im Bild mit zweien ihrer drei Kinder), waren nie zuvor überhaupt auf dem Waldfriedhof. Sie wohnen zudem recht weit entfernt, in der Nähe von Bonn, und schließlich sind die Menschen, an die der Stein erinnert, schon vor Jahrzehnten in Bad Wörishofen beerdigt worden.

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(Foto: jv)

Weshalb nun diese schöne Tafel im Park der Poesie?

Gedacht wird der Eltern von Herrn Heiner Meissner. Die lebten im Allgäu und wurden dort auch beerdigt. Deren Grab wurde jetzt nach 30 Jahren aufgelassen. Trotzdem wollten die Stifter, dass diese Vorfahren auch bei ihren Kindern und zahlreichen Enkelkindern nicht ganz in Vergessenheit geraten. Weil aber auch die Familie weit verstreut ist, entschieden sie, dass der Park der Poesie, im Herzen des Rhein-Main-Gebietes, der richtige Schnittpunkt ist, an dem sich die Linien der z.T. auch im Ausland wohnenden Familienangehörigen kreuzen.

Anfang Oktober veranstaltete die Familie einen gemeinsamen Familientag und traf sich am Poesiestein, der dabei sozusagen eingeweiht wurde. Vom Waldfriedhof und dem Poesieprojekt waren alle begeistert. – Doch ein trauriger Nachtrag ist zu machen: Herr Heiner Meissner ist nur wenige Tage nach diesem Ereignis verstorben.
(jv)

Sponsern auch Sie ein Gedicht für den »Park der Poesie« . Das muss nicht traurig sein. Auch Heiterkeit, eine Lebensweisheit oder ein Aphorismus sind im Park der Poesie willkommen. Bei der Auswahl Ihres Gedichtes und bei der Gravur der Platte wird Ihnen bei Bedarf gern geholfen. Die Fertigung und Aufstellung des Sockels übernimmt die Friedhofsverwaltung zum Selbstkostenpreis. An Gesamtkosten muss ein Sponsor mit ca. 300 bis 400 Euro rechnen. Den Platz für Ihr Gedicht können Sie in Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung weitgehend selbst bestimmen.


27.03.2020

Unser Glockengeläut

In vielen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gibt es die Tradition des Abendläutens. In Abstimmung mit der EKHN und dem Bistum Limburg schlägt das Bistum Mainz bistumseinheitlich 19.30 Uhr als Zeitpunkt für ein gemeinsames ökumenisches Glockenläuten vor, das zu einer Gebetszeit einladen soll. Auch wenn wir örtlich getrennt sind, können wir gemeinsam beten. Wir können aneinander denken und für all die Menschen beten, die leiden oder um die wir uns sorgen.

Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Neu-Isenburg haben sich abgestimmt und schließen sich diesem ökumenischen Geläut an.

Unsere Glocken in Gravenbruch läuten um 8 Uhr, um 12 Uhr und 18 Uhr.
Wir werden sie in diesen Zeiten zusätzlich um 19.30  Uhr läuten lassen.

Wir laden gemeinsam mit den katholischen Gemeinden und allen anderen evangelischen Gemeinde in Neu-Isenburg ein, um 19.30  Uhr zum Glockenläuten innezuhalten.

Eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen.
Ein Vater Unser zu beten.

Oder einfach still zu werden.
Oder nur tief ein- und auszuatmen.
Aneinander zu denken.

Mit Kindern ist es auch ein sehr schönes Ritual.
Auf die Glocken zu hören. Still zu werden.
Alles zu unterbrechen, was gerade getan wird.
Die Ohren zu spitzen.
Eine Kerze anzuzünden.
Und gemeinsam an alle zu denken, die wir jetzt vermissen,
weil wir sie nicht treffen können.

Im Klang der Glocken treffen wir uns in Gedanken.
Und bitten: Bleibt behütet!


01.03.2022
Kaffeestübchen

Liebe Freunde des Kaffeestübchens,

Am Mittwoch, dem 3. November 2021 trafen wir uns nach der langen Corona Zwangspause zum ersten mal wieder im Gemeindehaus.

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(Foto: ub)

Wenn wir auch wegen der Hygienevorschriften weiter auseinander sitzen müssen, und uns nun auch nur an jedem zweiten Mittwoch treffen, ist ein großer Gesprächsnachholbedarf entstanden. Wir alle waren glücklich und froh wieder in vertrauter Gesellschaft zu sein. Am Mittwoch, dem 15. Dez. 2021 veranstalteten wir eine kleine vorweihnachtliche Feier, an der auch unsere liebe Frau Friedrich teilnahm.


Das Team des Kaffeestübchens hatte für jeden Gast ein Weihnachtsgeschenk vorbereitet und die Tische festlich geschmückt. Selbst die Kleinen des Kindergartens kamen mit Frau Löffler-Happ zu uns ans Fenster und erfreuten uns mit Weihnachtsliedern.

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(Foto: ub)

Nun leben wir schon wieder einige Wochen im Jahr 2022 und hoffen, dass wir alle behütet, gesund mit Gottes Segen ein gutes Jahr haben werden. 

In Zukunft wollen wir uns nur alle zwei Wochen mittwochs von 14:30 bis 16:00 Uhr zu Kaffee, Kuchen und vielen lang vermissten Gesprächen treffen.

Unsere künftigen Termine sind:  

- 04. + 18. Mai
- 01. + 15. + 29. Juni

Unser Kostenbeitrag beträgt jeden Mittwoch wie bisher € 2,-.


Auf den Wegen bis zum Sitzplatz ist Maskenpflicht, am Platz darf sie abgenommen werden.

Das Team des Kaffeestübchens grüßt Sie und freut sich sehr, dass wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen, wir wieder starten dürfen. (ub)


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