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2022

Aktuelles



01.07.2022

Diesen Sommer feiern die Neu-Isenburger Gemeinden wieder alle zusammen in der Sommerkirche

In Gravenbruch gibt es im August zwei Gottesdienste:
Am Samstag, den 6.8.22 ist um 18 Uhr Kirche am Abend.
Und am Sonntag, den 28.8.22 ist die Sommerkirche in Gravenbruch.

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In jedem Gottesdienst geht es um ein Lied, das die Prediger und Predigerinnen ausgesucht haben:

Für die Kirche am Abend am 6.8.22 sind es verschiedene Lieder aus Taize.
Für den 7.8.22 in Zeppelinheim habe ich das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ ausgesucht. (EG 334)
Und für den 28.8.22 in Gravenbruch das Lied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. (EG 316). (bf)  


01.07.2022

Vierfacher Gospelgenuss openair im Burggarten

Burggartens laden vier mitreißende Openair-Gospelkonzerte am ersten Septemberwochenende ein: Die "Missa Parvulorum Dei" des zeitgenössischen Kirchenmusikers und Komponisten Ralf Grössler präsentiert das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau zum Ausklang der Sommerferien am Samstag, 3. September, um 17 und 20 Uhr sowie am Sonntag, 4. September, ebenfalls um 17 und um 20 Uhr.

„Freuen Sie sich mit uns auf schwungvolle Melodien, einen großen motivierten und engagierten Chor, die professionelle Gospelsolistin Joanne Bell und großes Orchester", laden Kantorinnen und Kantor des Kirchenkreises und alle Aktiven die Gospelfans und Musikfreunde im Rhein-Main-Gebiet ein. Karten sind zum Preis von 13 Euro im Online-Ticketshop www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Kinder und Schüler*innen zahlen einen ermäßigten Preis von drei Euro. Das Dekanat hofft, mit dieser Preisgestaltung in finanziell angespannten Zeiten auch Familien einen Nachmittag oder Abend mit Live-Musikgenuss zu ermöglichen. Ein Restkontingent an Karten für jede Aufführung wird an der Abendkasse des Burggartens, Fahrgasse 52, erhältlich sein.  

vorlage gemeindebriefe vvk chorprojekt 2022

Komponist und Werk


Ralf Grössler, geboren 1958 in der Eifel und aufgewachsen in Südostbayern, wirkt seit inzwischen zwei Jahrzehnten als Kantor und Komponist in Norddeutschland. Nach ersten Orgelkompositionen Anfang der 70er-Jahre studierte er Kirchenmusik in Bayreuth und München. Seit 1984 veröffentlicht er regelmäßig Gospelmessen, -sinfonien und -oratorien. Zudem hatte er bereits mehrfach die musikalische Leitung der Abschlussgottesdienste bei evangelischen Kirchentagen, zuletzt 2017 in Wittenberg, sowie beim Deutschen Chorfest 2014 in der Leipziger Red-Bull-Arena inne. Seine „Missa Parvulorum Dei“ ist eine 1989 uraufgeführte Gospelmesse für Solo, Chor und Orchester. Die an der römischen Messe orientierten Texte werden verschränkt mit Erzählungen aus der Bibel über den Umgang Jesu mit Kindern (parvuli). Dabei spielt der Psalm 8 eine wichtige Rolle.

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01.07.22
Krabbelgruppe

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01.07.2022
Wie unsere neue Kirche aussehen könnte

Die Evangelische Kirchengemeinde hat einen wichtigen Schritt für ihre Zukunft vollzogen. Schon der ehemalige Kirchenvorstand hatte sich mit verschiedenen Planungen für die nicht sanierungsfähigen sechzig Jahre alten Kirchengebäude beschäftigt. Der neue Kirchenvorstand hat diese Planungen in 2021 wieder aufgenommen und ein wirtschaftlich tragfähiges Raum- und Finanzierungskonzept entwickelt. Dieses bildet die Grundlage für einen an die Bedürfnisse einer kleinen Gemeinde angepassten Kirchenbau mit einer Funktionseinheit Seelsorge. Kern des Planungskonzepts war die beabsichtigte Konzentration der Gemeinde auf einen ca. 500 m² großen Bereich des über 6.000 m² großen Grundstücks. Die übrigen Grundstücksflächen sollen nach dem Abriss der jetzigen Kirche und der Gemeindegebäude einem Investor per Erbpacht zur stadtplanerischen Entwicklung zur Verfügung gestellt werden. Mit der auf 99 Jahre anvisierten Erbpacht können unabhängig von der im Umfang nicht verfügbaren Zuwendungen der EKHN langfristig der Bau, dessen Finanzierung und der spätere Betrieb der neuen Kirche realisiert werden.

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Sichere Finanzierungswege und Raumkonzepte sind wichtige Voraussetzungen, vermitteln aber keine Vision von einer neuen Gemeindemitte. Deshalb hat der Kirchenvorstand drei Architektenbüros beauftragt, ihre Vorstellung auf Basis der Vorgaben zu einen Kirchengebäude zu entwickeln und zu präsentieren. Im März fanden die Präsentationen der sehr unterschiedlichen Architektenentwürfe statt. Der Kirchenvorstand hat sich in einem strukturierten Entscheidungsprozess für den Entwurf des Architektenbüros Buehr aus Offenbach entschieden. Direkt an der markanten Ecke Dreiherrn- steinplatz und der Hauptstraße Am Forsthaus Gravenbruch soll ein schlichtes wie markantes Kirchengebäude entstehen, welches optisch Elemente der alten Kirchengebäude aufnimmt, den Kirchturm in seine Mitte nimmt und eine variable Nutzung für unterschiedliche Zwecke ermöglicht.

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Die neue Kirche nimmt den alten Kirchturm als zentrales Versorgungselement / Pantry in seine Mitte. Der Eingang zur neuen Kirche erfolgt vom Dreiherrnsteinplatz. Neben einem direkten Zugang zum Sakralraum eröffnet sich eine führende Magistrale, die die Besucher kanalisiert und in die unterschiedlichen Funktionsbereiche führt. Oberhalb der Magistrale befindet sich ein Mehrzweckraum, der als Eingangsbereich, Funktionsraum oder Wartezone genutzt werden kann. Links davon befindet sich die Funktionseinheit Seelsorge mit einer Sanitärzelle und dem Büro der Pfarrerin. In der Sakristei kann die Pfarrerin sich ungestört auf den Gottesdienst vorbereiten. Der eigentliche Gottesdienstraum teilt sich in den Sakralraum und 2 unterteilbare Veranstaltungsbereiche, die am anderen Ende mit einer sich öffnenden Glaswand den Blick auf den Vorplatz freigibt und hybride Veranstaltungen ermöglicht. Die alte Orgel kann ihren Klang im Sakralraum unter dem hoch aufragenden Kubus auf einem Sockel entfalten, in dem ein beweglicher Altar und das Taufbecken ihren Ruheplatz haben.

Das Gebäude zeichnet sich durch eine hohe Variabilität der Raumnutzung für unterschiedlichste Zwecke des Gemeindelebens aus, wie aus den Skizzen erkennbar ist.

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Es ist eine Symbiose aus Alt und Neu. Die alten Kirchenfenster finden in reduzierter Anzahl ihren Platz im neuen Kirchengebäude. Die alten Kirchentüren werden überarbeitet wieder den Eingang gestalten. Das Holzkreuz schmückt an vergleichbarer Position den Sakralraum und findet ein reliefartiges Spiegelbild auf der Außenseite des Gebäudes. So entsteht mit dem alten Kirchturm in der Mitte ein modernes Gemeindezentrum mit vielen Elementen aus seiner Vergangenheit.

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Diskutierten über die Zukunft unserer Kirchengemeinde: Pfarrerin Barbara Friedrich, Bürgermeister Gene Hagelstein und Joachim Reichel, Vorsitzender des Stiftungsvorstands (von links). (Foto: cf)

Auch wenn der zweite Investor leider aus wirtschaftlichen Überlegungen sein Projekt nicht realisieren konnte, so werden wir weiter auf die Suche nach einem Partner gehen, der unter Berücksichtigung der stadtplanerischen Vorgaben mit uns zusammen das Grundstück neu entwickelt.

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Und wie gesagt, wir als Evangelische Kirchengemeinde haben jetzt eine Vision, die greifbar ist und nur noch der Umsetzung bedarf. Lassen Sie uns mit Ihnen die Zeit nutzen, um inhaltliche Visionen für diese neue Mitte zu entwickeln.

Mit besten Grüßen,
Ralph v. Follenius


01.07.2022
Gottesdienst mit Konfirmationsjubiläen

In einem festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag mit Pfarrerin Barbara Friedrich und Gemeindepädagoge Joachim Reinhard wurden kürzlich in der Evangelischen Kirche Gravenbruch verschiedene Konfirmationsjubiläen gefeiert. Beatrice Fischer, Svenja Stickert, Michael Altmann, Sebastian Reich und Angela Kübler (fehlt auf dem Foto) waren vor 25 Jahren (1997) eingesegnet worden und konnten jetzt ihre Silberne Konfirmation feiern.

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(Foto: EKG)

Die Einsegnung von Irene Derwein, Martina Löffler-Happ und Ursula Richter liegt bereits 50 Jahre zurück. Sie waren 1972 konfirmiert worden und konnten vergangenen Sonntag ihr Goldenes Konfirmationsfest begehen. Bereits 60 Jahre ist es her, dass Christa Milz konfirmiert worden war. Sie konnte jetzt ihre Diamantene Konfirmation feiern.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Einsegnung von Ursula Brozat, Gisela Eyber, Helga Kähler, Ruth Möschter, Johann Roemer, Monika Schäfer, Eleonore Walter und Marie-Luise Freytag (fehlt auf dem Foto) liegt sogar schon 70 Jahre zurück. Sie waren im Jahr 1952 konfirmiert worden und konnten jetzt ihre Gnadenkonfirmation begehen.
(jr)


01.07.2022

Neues Leitungsteam


Wir stellen vor: Das neue Leitungsteam unseres Kindergartens!

Cornelia Welk (rechts) ist die neue Leiterin unseres Kindergartens; sie hat die Leitung übernommen, nachdem sie viele Jahre die stellvertretende Leiterin war, und Sarah Haenel (links) wird nun die neue stellvertretende Leiterin.

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(Foto: bf)

Wir wünschen beiden viel Freude an ihren Aufgaben, viel Kraft dafür und Gottes Segen! Im Gottesdienst am 25. Juni wurden die beiden eingeführt und für ihre neue Aufgaben gesegnet. Die guten Wünsche der Gemeinde begleiten sie. (bf)


01.07.2022
Was unsere Stiftung für die Zukunft der Gemeinde bewirken kann

Wenn der Stiftungsvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Gravenbruch einmal im Jahr zum Frühschoppen mit Frankfurter Spezialitäten und geselligem Beisammensein vor unserer Kirche einlädt, dann hat das inzwischen Tradition – wenn nicht gerade Corona das Treffen unmöglich macht. Eingeladen sind nicht nur Gemeindemitglieder und Freunde, sondern alle Bewohner Gravenbruchs – und bei unserem Treffen am 11. Juni ist bei tollem Wetter wieder einmal deutlich geworden, dass es einen Stamm an Menschen gibt, denen das Schicksal unsere Gemeinde sehr am Herzen liegt. Das tut uns allen gut, denn wir wissen, dass Veränderungen anstehen, die es in der Geschichte der evangelischen Christen in Gravenbruch so noch nicht gegeben hat.

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Tolles Wetter und ein Frühschoppen mit vielen Besuchern: die Vorbereitungen des Stiftungsvorstands haben sich gelohnt.

Beim Stiftungs-Frühschoppen als Gast mit dabei war auch der neue Neu-Isenburger Bürgermeister Gene Hagelstein, der sich über die aktuellen Stand der Umbaupläne für unser Gemeindegelände informierte (siehe Bericht auf Seite 6-9).


Die Arbeit des Stiftungsvorstands ist erfolgreich, wird aber nicht immer so wahrgenommen, wie sie es eigentlich verdient hätte. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Aktuell beträgt das Stiftungsvermögen knapp 153.000 Euro, vor einem Jahr sind es noch 146.000 Euro gewesen. Eine erfreuliche Entwicklung. Es versteht sich von selbst, dass Zustiftungen jederzeit willkommen sind.

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Tolles Wetter und ein Frühschoppen mit vielen Besuchern: die Vorbereitungen des Stiftungsvorstands haben sich gelohnt. Der Stiftungsvorstand unserer Kirchengemeinde: Joachim Reichel, Hedwig Altmann, Andreas Grüschow,Pfarrerin Barbara Friedrich und Ralph von Follenius (von links) (Fotos: cf)

Stiftungen eröffnen einzigartige Möglichkeiten, langfristig Ziele und Projekte zu verwirklichen und diese auf Dauer zu sichern. Stifterinnen und Stifter unterstützen die Arbeit in Kirchengemeinden und tragen zur Wahrung und Weiterentwicklung einer christlich geprägten Gesellschaft bei, zugleich fördern sie auch kulturelle Anliegen.


Durch steuerliche Anreize wird dieses Engagement vom Staat gezielt gefördert. Unsere Stiftung ist gemeinnützig. Wir stellen Spendenbescheinigungen aus.

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Mit dem jährlichen Zinsertrag erhält unsere Kirchengemeinde zuverlässig eigene Einnahmen, die für eine ganze Bandbreite von Tätigkeiten und Projekten eingesetzt werden können, zum Beispiel auch für unseren Gemeindebrief, den Sie hier gerade in ihren Händen halten. Er soll, wie viele andere Aktivitäten auch, ein Signal setzen: Wir bauen Brücken, führen Menschen auf dem Fundament unseres christlichen Glaubens zusammen, sind dabei tolerant, erheben keine Absolutheitsansprüche und werden auch in Zukunft in Gravenbruch wichtige soziale Aufgaben übernehmen!
(cf)


01.07.22
Taufbaum

Die Künstlerin Dragana Leleŝ hat mit Kindern aus dem KIZ diesen großen Taufbaum für unsere Kirche gemalt und angefertigt. Dieser Apfelbaum ist ein großartiges Kunstwerk geworden, für das die Künstlerin und die Kinder im Gottesdienst an Pfingsten ganz viel Applaus bekommen haben und einen großen Dank.

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(Foto: jr)

An die Zweige des Apfelbaums können nun die Fotos unserer Taufkinder gehängt werden. Und die Kinder, die ihn gemalt haben, geben uns den guten Rat mit auf den Weg, dass wir auf unsere Wurzeln achten sollen. Weil tiefe Wurzeln wichtig sind für gute Früchte.

„Mach in mir Deinem Geiste Raum, das ich Dir werd ein guter Baum und lass mich Wurzel treiben… (Geh aus mein Herz … Strophe 14 EG 503)


01.07.2022
Deutsch-Ägyptische Jugendbegegnung feiert Jubiläum

Für 12 junge Leute aus Ägypten und ihre Begleiterin wird demnächst ein großer Wunsch in Erfüllung gehen.
Am 16. Juli 2022 werden sie von Kairo aus nach Frankfurt fliegen, um sechs Tage lang an einer deutsch-ägyptischen Jugendbegegnung im Dekanat Dreieich-Rodgau, sowie einer anschließenden Kurzfreizeit in den bayerischen Alpen teilzunehmen.

Das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau veranstaltet die Begegnung in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinden und Gravenbruch und hat die jungen Christen nach Deutschland eingeladen. Zweimal musste die Begegnung, die eigentlich bereits für 2020 geplant war, pandemiebedingt verschoben werden. Eine internationale Jugendbegegnung in einer Zeit, in der in Deutschland die Angst vor dem Fremden oftmals größer ist, als die Neugier darauf.

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Interkulturelles Kochen kann Spaß machen: Deutsche und ägyptische Jugendliche bei der Zubereitung von Salaten und Süßspeisen im Gemeindezentrum Gravenbruch. (Foto: jr)

Gemeindepädagoge Jo Reinhard, Dekanatsjugendreferent Carsten Preuß und der Langener Pfarrer Dr. Tharwat Kades, der selbst aus Ägypten stammt, betreuen und leiten das Projekt. Sie wollen den Dialog als Voraussetzung für gegenseitiges Verständnis befördern. „Der Einfluss von Religion, Kultur und Politik auf die Lebensentwürfe von Jugendlichen“, ist das übergeordnete Thema der gesamten Jugendbegegnung. Die Frage nach der Entwicklung von Demokratie und politischer Teilhabe in Deutschland und in Ägypten soll in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus wird auch der Krieg in der Ukraine, sowie die weltweite Flüchtlingsbewegung zum Gesprächsthema im Rahmen der Jugendbegegnung werden. Ein abwechslungsreiches Programm soll dafür sorgen, dass die Gäste aus dem Land der Pharaonen sowohl Land und Leute als auch kirchliches Leben in Deutschland kennen lernen können. mehr



01.07.2022
Pilgern

Am 21. Mai 2022 traf sich eine Pilgergruppe unserer Gemeinde in Walldorf.
Wir besichtigten die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers von Natzweiler (Elsass) im Wald.
Der historische Pfad ist mit 16 Informationstafeln ausgestattet, die Zeugenberichte und Photos der Lagerinsassen ausweisen. Zentral befinden sich die Grundmauern des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, in dem „Häftlinge“ misshandelt wurden.

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(Foto: sg)

1.700 Mädchen und Frauen im Alter von 13 - 45 Jahren aus Ungarn, der Ukraine und Rumänien waren hier von August bis November 1944 untergebracht und hatten auf dem Flughafen Arbeiten für eine Landebahn zu verrichten. Uns erstaunte der Erfindungsreichtum dieser Frauen zur Überlebensstrategie der Haft. Nur 300 Frauen haben die KZ-Haft überlebt. Margit Horvath überlebte. Ihr Sohn stiftete ihre Wiedergutmachungsentschädigung zur Errichtung dieses Mahnmals.

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(Foto: sg)

Unsere große Anerkennung gilt außerdem der Schulklasse, die diese Aufarbeitung initiierte, viele Unterlagen und Dokumente sammelte und Überlebende besuchte. Im Gedenken dieser Frauen gingen wir den Weg zum Flughafen, den sie täglich nehmen mussten. Am Wegesrand auf einer Wiese hielt Ulrike Wegner eine Andacht, in der wir unsere Eindrücke und Betroffenheit zum Ausdruck bringen konnten, verknüpft mit irischen Segenswünschen. Danach erreichten wir im großen Bogen durch den Wald mit vielen Maikäfern den Gundhof, eine Gaststätte mit Freifläche unter den Bäumen, in der wir uns stärkten.
(cf)


01.07.2022
Romantik auf dem Friedhof!

Es gab eine Zeit, da gehörte das Auswendiglernen von Gedichten zum festen Bestandteil des Deutschunterrichts in der Schule. (Gibt es das eigentlich heute irgendwo noch? Ich weiß es nicht.)

In jener Zeit sind auch die beiden Damen zur Schule gegangen, die sich jetzt - unabhängig voneinander - entschlossen haben, ein Gedicht für den Park der Poesie auf dem Waldfriedhof zu sponsern. Und jede der beiden Stifterinnen hat sich für ein Gedicht aus einer wichtigen deutschen Kulturepoche entschieden, der Romantik.

Heute verbinden wir mit ‚Romantik‘ meist nur die Vorstellung einer etwas kitschigen Idylle. Dabei war sie in ihrer Zeit eine Herausforderung an das, was wir als ‚Klassik‘ kennen, z.B. von Goethe u.a.: Die Romantiker waren der Überzeugung, dass nicht allein edle Vorbilder, Verstand und Vernunft den ganzen Menschen formen, sondern dass Empfinden und Gefühl nicht weniger wichtig sind.

Wie recht sie mit dieser Vorstellung hatten, zeigt sich auch darin, dass die beiden Gedichte, die seit jüngster Zeit den Park der Poesie schmücken, bis heute unverändert unser Gefühl erreichen und zum Klingen bringen. Frau Soemmer aus Gravenbruch hat für ihre Familie das Gedicht »Mondnacht « von Joseph von Eichendorff (1788 - 1855) ausgesucht und es der Erinnerung an ihre verstorbene Tochter gewidmet.

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Frau Soemmer freut sich über ihre gelungene Gedichttafel. (Foto: jv)

Mondnacht

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt’.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele
spannte Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Auch Frau Friedel Steffel, die zweite Stifterin, wohnt in Gravenbruch. Sie berichtet, dass sie ‚ihr‘ Gedicht erstmals als zwölfjähriges Mädchen gehört hat und sehr tief beeindruckt war.

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Frau Steffel in ihrer Lieblingsjahreszeit. (Foto: jv)

Noch heute kann sie es auswendig aufsagen:

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohl bekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist‘s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Der Dichter dieser Zeilen ist Eduard Mörike (1804 - 1875). Beide Gedichte entstanden zur gleichen Zeit, etwa um 1830. Die große Bedeutung der Romantik als Schlüsselepoche zeigt sich auch darin, dass ihr jüngst ein eigenes Museum gewidmet ist: Das Deutsche-Romantik- Museum in Frankfurt. (jv) 

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27.03.2020
Unser Glockengeläut

In vielen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gibt es die Tradition des Abendläutens. In Abstimmung mit der EKHN und dem Bistum Limburg schlägt das Bistum Mainz bistumseinheitlich 19.30 Uhr als Zeitpunkt für ein gemeinsames ökumenisches Glockenläuten vor, das zu einer Gebetszeit einladen soll. Auch wenn wir örtlich getrennt sind, können wir gemeinsam beten. Wir können aneinander denken und für all die Menschen beten, die leiden oder um die wir uns sorgen.

Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Neu-Isenburg haben sich abgestimmt und schließen sich diesem ökumenischen Geläut an.

Unsere Glocken in Gravenbruch läuten um 8 Uhr, um 12 Uhr und 18 Uhr.
Wir werden sie in diesen Zeiten zusätzlich um 19.30  Uhr läuten lassen.

Wir laden gemeinsam mit den katholischen Gemeinden und allen anderen evangelischen Gemeinde in Neu-Isenburg ein, um 19.30  Uhr zum Glockenläuten innezuhalten.

Eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen.
Ein Vater Unser zu beten.

Oder einfach still zu werden.
Oder nur tief ein- und auszuatmen.
Aneinander zu denken.

Mit Kindern ist es auch ein sehr schönes Ritual.
Auf die Glocken zu hören. Still zu werden.
Alles zu unterbrechen, was gerade getan wird.
Die Ohren zu spitzen.
Eine Kerze anzuzünden.
Und gemeinsam an alle zu denken, die wir jetzt vermissen,
weil wir sie nicht treffen können.

Im Klang der Glocken treffen wir uns in Gedanken.
Und bitten: Bleibt behütet!


01.07.2022
Kaffeestübchen

Liebe Freunde des Kaffeestübchens,

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte, süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“
Eduard Mörike In meinem Balkonkasten erlebte ich die Aufzucht von 5 Amselkindern. Ja, das ist der Lauf der Zeit und so wollen wir voller Freude, Hoffnung und Zuversicht in den Sommer starten.

2022 - 07 - 02 14
(Foto: ub)

Wie bisher treffen wir uns weiterhin alle zwei Wochen zu gemütlichem Beisammensein.
Zu unseren Kranken halten wir telefonischen Kontakt und hoffen, dass sie recht bald wieder in unserem Kreis sein können.
Haben Sie eine schöne Zeit und seien Sie herzlich gegrüßt vom Team.
Am Mittwoch, dem 3. November 2021 trafen wir uns nach der langen Corona Zwangspause zum ersten mal wieder im Gemeindehaus.



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