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Jan 2022

Aktuelles



07.01.2022

Geistliches Wort zur Jahreslosung 2022
Gottes Türen stehen offen
von Dekan Steffen Held, Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau


"Wumms" – die Tür ist zu und ich stehe draußen. Na, vielen Dank, so fühlt sich das also an. „Sie passen nicht zu unserem Unternehmen, der Nächste bitte“, klingen die Worte nach.

Schmerzlich und verletzend kann es sein, abgewiesen zu werden. Im Beruf oder der Clique, im Privaten wie im gesellschaftlichen Leben.

dekan steffen held foto stephanie kunert
Foto: Stephanie Kunert

Immer wieder machen Menschen solche Erfahrungen, ob als Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Sie werden abgewiesen, oder weisen vielleicht selbst andere ab.

Wer dies einmal erlebt hat, weiß, wie es sich anfühlt: Nicht gewollt zu sein, ausgelacht, weggeschickt zu werden. Das tut weh und kratzt an unserem Selbstbewusstsein.

Für viele Menschen auf dieser Welt geht es dabei nicht allein um ihr Selbstbewusstsein, sondern um ihr ganzes Sein. Da sind Menschen in Ängsten und Sorgen, auf der Flucht oder in Krankheit, und statt Annahme und Aufnahme erleben sie oftmals Abweisung oder ein „Dafür sind andere zuständig“.

Wie tröstlich und einladend klingen da hingegen die klaren Worte der Jahreslosung: "Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37)

Jesus ist in diese Welt gekommen. Gott hat den ersten Schritt getan und begegnet uns mit Offenheit. Er ist da, für uns. Wir dürfen zu ihm kommen.

In Jesus Christus ist Gott selbst Mensch geworden. Gott ist nahbar und erfahrbar, wir können ihm begegnen, von Angesicht zu Angesicht.

So manche Zeichen und Wunder sind bereits geschehen, als Johannes im sechsten Kapitel seines Evangeliums in der so genannten Brotrede diese Worte Jesu zitiert: Menschen werden geheilt, Menschen werden satt. Dies spricht sich rum, und immer mehr fragen nach dem, der da Zeichen und Wunder tut, und interessieren sich für ihn und sein Wirken.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, spricht Jesus.

Diese Worte, sie gelten allen Menschen, gleich welcher Herkunft oder Orientierung. Menschen in Ängsten und Sorgen, in Sicherheit und auf der Flucht, in Fragen und Zweifeln, in Glauben und Hoffnung - den Armen und Reichen, den Mächtigen und den Ohnmächtigen.

Diese Worte drücken für mich eine große Offenheit aus. Gottes Tür steht mir offen, er weist mich nicht ab. Ich muss keine Angst haben, bei ihm anzuklopfen. Ich muss mich nicht sorgen, was mich wohl hinter der Tür erwarten wird.

Jesus ist für uns da, er lädt uns ein. Er wird uns nicht abweisen, oder, wie es in der Lutherübersetzung heißt, „nicht hinausstoßen“.

Ich darf mich getrost auf den Weg zu ihm machen, um ihm zu begegnen und seine Wunder erleben zu können.

Für mich ist dies eine wunderbare Verheißung in einer Welt, in der es mehr verschlossene als offene Türen zu geben scheint.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Ich wünsche uns viele offene Türen, auf welcher Seite wir auch immer stehen mögen, und dabei stets gute und segensreiche Begegnungen.

Möge Gottes Segen uns begleiten und möge unser Glaube uns tragen auch in schwierigen Zeiten, im Vertrauen auf Gottes Beistand und Geleit.

Bleiben Sie Gott befohlen!
Pfr. Steffen Held, Dekan im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau

01.11.2021

Der neue Kirchenvorstand ist gewählt!

Gerüstet für große Herausforderungen


Geschafft: Die Wahl unseres neuen Kirchenvorstands (KV), der sechs Jahre im Amt sein wird, ist gelaufen. Zehn engagierte Frauen und Männer sind sich ihrer Verantwortung bewusst: Es geht darum, unsere Kirchengemeinden in e i n er schwierigen Phase des Übergangs fit für die Zukunft zu machen. Die neue Amtszeit des Kirchenvorstands hat am 1. September 2021 begonnen, der KV ist inzwischen in sein Amt eingeführt worden.

Das sind die Aufgaben des neuen Kirchenvorstands:

Der Kirchenvorstand (KV) leitet die Kirchengemeinde: Er entscheidet, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickelt. Dafür muss er handfeste Beschlüsse fassen. Häufig geht es um Geld und Gebäude, um Mitarbeitende und um Veranstaltungen der Gemeinde. Darüber hinaus verwaltet der KV auch das Gemeindevermögen.

Ein Fundament für evangelische Christen in Gravenbruch

Noch sind die Verhandlungen unserer Gemeinde mit dem diakonischen Unternehmen „Mission Leben“ über die Neugestaltung des Kirchengeländes nicht abgeschlossen. Der KV ist gefordert, insbesondere auch bei der Gestaltung eines neuen Kirchengebäudes neben dem alten Kirchturm.

Der KV muss sicherstellen, dass sich das Gemeindeleben (Gottesdienste/ Veranstaltungen/Treffen von Gemeindegruppen) auch in der Phase des Abrisses und der Umgestaltung des Kirchengeländes möglichst ohne größere Einschränkungen entfalten kann.

Ein Zeitpunkt ist bisher nicht abzusehen, aber nach Abschluss aller Baumaßnahmen wird sich unser Gemeindeleben verändern. Dabei geht es nicht nur um Veränderungen mit Blick auf die bauliche Umgestaltung des Areals. Der KV muss ein Fundament schaffen, damit evangelische Christen in Gravenbruch in den nächsten Jahrzehnten noch eine Zukunft haben. Das ist eine große Herausforderung, die nur dann bewältigt werden kann, wenn sich möglichst viele Gemeindemitglieder engagieren und diesen Prozess konstruktiv begleiten. (cf) Neuer Kirchenvorstand 7

Und hier finden Sie Informationen zu unseren zukünftigen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher:

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10.11.2021
Stein für den Park der Poesie

Am Dienstag, den 21. September 2021 haben wir einen neuen Stein für den Park der Poesie auf dem Waldfriedhof Neu-Isenburg „eingeweiht“!

Pfarrer Martin Berker und ich haben stellvertretend für alle Kolleginnen zusammen mit Frau Mansfeld, der Geschäftsführerin vom Friedhofszweckverband Neu-Isenburg und Dreieich, den Stein enthüllt. Wir haben uns zusammen darüber gefreut, dass wir gemeinsam, ökumenisch etwas Schönes gestalten konnten.

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Auf den Bibeltext hatten wir uns schnell geeinigt: Es ist der Beginn des 3. Kapitels aus dem Buch Prediger im Alten Testament. Leider konnte Herr Vollbach, dessen Idee dieser schöne Park der Poesie ist, nicht dabei sein. Alle evangelischen Gemeinden in Neu-Isenburg und die katholische St. Josefsgemeinde haben die Tafeln für den Stein gemeinsam finanziert.

Wir haben den poetischen, nachdenklichen Texten im Park der Poesie einen biblisch-poetischen Text hinzugefügt. Zu finden ist der Stein, neben dem eine Bank zum Ausruhen einlädt, am Eingang zu Grabfeld 2.
(bf)


1.07.2021

Jubiläumskonfirmationen aus dem Vorjahr nachgeholt

In einem festlichen Gottesdienst mit Pfarrerin Barbara Friedrich und Gemeindepädagoge Joachim Reinhard wurden kürzlich in der Evangelischen Kirche Gravenbruch verschiedene Konfirmationsjubiläen nachgeholt, die im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausgefallen waren.

Sonja Schneider (ehemals Porzelt), Christiane Deliaga (ehemals Linke), Christine Bachg (ehemals Cech) und Benjamin Glaubrecht waren 1995 in Gravenbruch von Pfarrerin Cornelia Hankel und Pfarrer Holger Mingram eingesegnet worden und konnten jetzt ihre Silberne Konfirmation nachfeiern. Gemeindepädagoge Joachim Reinhard gab in seinem Grußwort einen Rückblick auf die damalige „Konfizeit“.

Sylvia Vollbach, Marion Weigt, und Peter Schulz wurden am 8. März 1970 von Pfarrer Dieter Fischer in der Evangelischen Kirche Gravenbruch eingesegnet. Sie konnten zusammen mit Renate Wieck jetzt ihre Goldene Konfirmation begehen und Erinnerungen austauschen.

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Unser Foto zeigt im Anschluss an den Gottesdienst stehend (v.l.n.r.) Ilse Fischdick, Pfarrerin Barbara Friedrich, Dieter Hadris, Renate Papenbrok, Arthus Luppert, Marion Weigt, Peter Schulz, Sylvia Vollbach, und Florian Glaubrecht. Vorne knieend sind Gemeindepädagoge Joachim Reinhard, Christiane Deliaga, Sonja Schneider und Christine Bachg zu sehen.
Während des Gottesdienstes mussten durchgängig Masken getragen werden, lediglich für den Moment des Gruppenfotos wurden sie gelüftet. (Foto: EKG)

Bereits 60 Jahre ist die Einsegnung von Dieter Hadris her: Er konnte jetzt seine Diamantene Konfirmation feiern. Helke Krause, Rosemarie Pohl und Arthur Luppert waren 1955 konfirmiert worden und konnten jetzt eine Urkunde zu ihrer Eisernen Konfirmation in Empfang nehmen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Einsegnung von Ilse Fischdick, Renate Papenbrok und Dr. Sieglinde Meyer liegt sogar schon 70 Jahre zurück. Sie waren im Jahr 1950 konfirmiert worden und konnten jetzt ihre Gnadenkonfirmation begehen.  


01.07.2021
Jubiläumskonfirmationen 2021

Nachdem im März bereits die im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausgefallenen Konfirmationsjubiläen nachgeholt worden waren, wurden im Gottesdienst am Pfingstsonntag die aktuellen Jubiläen begangen.

Nicole Huther und Tobias Kminek waren am 5. Mai 1996 von Pfarrer Holger Mingram in der Evangelischen Kirche Gravenbruch eingesegnet worden und konnten jetzt zusammen mit Sebastian Resch ihre Silberne Konfirmation feiern.

Roswitha Krentel war am 21. März 1971 von Pfarrer Dieter Fischer in der Evangelischen Kirche Gravenbruch eingesegnet worden. Sie konnte jetzt zusammen mit Monika Mattheus ihre Goldene Konfirmation begehen und Erinnerungen austauschen. Bereits 60 Jahre ist die Einsegnung von Erich Reupke her: Er konnte nun seine Diamantene Konfirmation feiern.

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Unser Foto zeigt die Jubilarinnen und Jubilare im Anschluss an den Gottesdienst stehend (v.l.n.r.) Nicole Huther, Pfarrerin Barbara Friedrich, Sigrid Falk-Krückau, Karl-Heinz Gronemann, Burckhard Kminek, Monika Mattheus, Roswitha Krentel, Erich Reupke, Klaus Gottschalk, Irene Illing und Ingeborg Trimpert. Vorne knieend sind Gemeindepädagoge Joachim Reinhard, Tobias Kminek und Sebastian Resch zu sehen.
Während des Gottesdienstes mussten durchgängig Masken getragen werden, lediglich für den Augenblick des Fotos wurden sie abgenommen. (Foto: EKG)

Sigrid Falk-Krückau, Irene Illing, Klaus Gottschalk und Burckhard Kminek waren 1956 konfirmiert worden und konnten jetzt eine Urkunde zu ihrer Eisernen Konfirmation in Empfang nehmen. Kaum zu glauben, aber wahr: Die Einsegnung von Ingeborg Trimpert liegt sogar schon 70 Jahre zurück. Sie war im Jahr 1951 konfirmiert worden und konnten jetzt ihre Gnadenkonfirmation begehen.

Sogar eine Kronjuwelen-Konfirmation war dabei: Die Einsegnung von unserem Jubilar Otto Loh jährt sich bereits zum 75. Mal. (jr)  


27.06.2021
25. Deutsch-ägyptische Jugendbegegnung kann erst im nächsten Jahr stattfinden

Die deutsch-ägyptische Jugendbegegnung im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau, die im vergangenen Jahr wegen der weltweiten Pandemie ausfallen musste, sollte eigentlich in diesem Sommer nachgeholt werden. Jetzt wurde sie um ein weiteres Jahr verschoben.

Bereits seit zwei Jahren warten 14 ägyptische Jugendliche darauf, dass ihr großer Wunsch endlich in Erfüllung geht: Eine Reise nach Deutschland und die Teilnahme an einer deutsch-ägyptischen Jugendbegegnung im Dekanat Dreieich-Rodgau.

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Ägyptische und deutsche Jugendlichen beim Gruppenfoto vor dem Evangelischen Gemeindezentrum Gravenbruch, aufgenommen im Rahmen de  letzten Jugendbegegnung im Dekanat Dreieich im Jahr 2018. (Foto: EKG)

Das Evangelische Dekanat, das diesen Austausch schon seit vielen Jahren zusammen mit den Evangelischen Kirchengemeinden Langen und Gravenbruch organisiert, hatte die jungen Christen aus dem Land der Pharaonen nach Deutschland eingeladen. Hier sollen sie sowohl Land und Leute als auch religiöses Leben kennenlernen. mehr


27.03.2020

Unser Glockengeläut

In vielen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gibt es die Tradition des Abendläutens. In Abstimmung mit der EKHN und dem Bistum Limburg schlägt das Bistum Mainz bistumseinheitlich 19.30 Uhr als Zeitpunkt für ein gemeinsames ökumenisches Glockenläuten vor, das zu einer Gebetszeit einladen soll. Auch wenn wir örtlich getrennt sind, können wir gemeinsam beten. Wir können aneinander denken und für all die Menschen beten, die leiden oder um die wir uns sorgen.

Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Neu-Isenburg haben sich abgestimmt und schließen sich diesem ökumenischen Geläut an.

Unsere Glocken in Gravenbruch läuten um 8 Uhr, um 12 Uhr und 18 Uhr.
Wir werden sie in diesen Zeiten zusätzlich um 19.30  Uhr läuten lassen.

Wir laden gemeinsam mit den katholischen Gemeinden und allen anderen evangelischen Gemeinde in Neu-Isenburg ein, um 19.30  Uhr zum Glockenläuten innezuhalten.

Eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen.
Ein Vater Unser zu beten.

Oder einfach still zu werden.
Oder nur tief ein- und auszuatmen.
Aneinander zu denken.

Mit Kindern ist es auch ein sehr schönes Ritual.
Auf die Glocken zu hören. Still zu werden.
Alles zu unterbrechen, was gerade getan wird.
Die Ohren zu spitzen.
Eine Kerze anzuzünden.
Und gemeinsam an alle zu denken, die wir jetzt vermissen,
weil wir sie nicht treffen können.

Im Klang der Glocken treffen wir uns in Gedanken.
Und bitten: Bleibt behütet!


1.11.2021
Kaffeestübchen

Herzlich Willkommen, liebe Freunde des Kaffeestübchens.

Nach langer Zeit wollen und dürfen wir unter Beachtung der „2 G-Regeln“ (geimpft oder genesen) unsere Pforten zum Kaffeestübchen wieder öffnen!

So wollen wir uns in Zukunft nur alle zwei Wochen mittwochs von 14:30 bis 16:00 Uhr zu Kaffee, Kuchen und vielen lang vermissten Gesprächen treffen.

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(Foto: Brozart)

Unsere künftigen Termine sind:  01.12. und 15.12.2021.

Unser Kostenbeitrag beträgt jeden Mittwoch wie bisher € 2,-.

Auf den Wegen bis zum Sitzplatz ist Maskenpflicht, am Platz darf sie abgenommen werden.

Das Team des Kaffeestübchens grüßt Sie und freut sich sehr, dass wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen, wir wieder starten dürfen. (ub)


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