1 Ueberschrift 4

Kindergarten


Zur offiziellen Homepage geht's hier lang ...


09.07.2017
Schulkinder

11 Schulkinder aus unserer Kita werden am 15. August 2017 eingeschult. Da heißt es Abschied nehmen und Glück wünschen für einen neuen Lebensabschnitt.

Schulkinder

„Euch und Euren Eltern wünschen wir alles erdenklich Gute und Gottes Segen“ Bleibt neugierig, habt Spaß am Lernen, seid wissbegierig, findet neue Freunde und Freundinnen und…. kommt uns doch manchmal besuchen.



09.07.2017
Mit Freude im Kindergarten

Kindergarten

Geht es Ihnen auch so?
Dieses Bild zaubert ein Lächeln in unser Gesicht.

Es strahlt so viel Positives aus, soviel Freude. Zwei Kinder unter einer Jacke. Freundinnen die Spaß haben und die das „Jetzt“ einfach genießen. Eine Kollegin, die das unterstützt, die sich daran erfreut. Neben all unseren Bestrebungen nach Bildung, Integration, Planungen von Konzepten und Dokumentationen von vermeintlich wichtigen Ereignissen ist das in unserem Kindergarten eigentlich das Wichtigste. Freude am Sein, Freude und Teilhabe.

Miteinander, denn ohne einander geht es nicht. Wir im evangelischen Kindergarten sind eine Gemeinschaft, wir lernen alle uns zu arrangieren. Wir, egal ob 3 Jahre alt oder 60 haben unterschiedlichen Bedürfnissen, Voraussetzungen, Kenntnissen, Aufgaben, ja vielleicht sogar Schicksale. Wir kommen täglich zusammen, manchmal sogar mehr als 9 Stunden täglich. Wenn da unser größtes Anliegen nicht Freude wäre, dann wäre das sehr traurig.

Kiga2

Wikipedia lehrt, das in der Bibel im Alten Testament an mehr als 200, im Neuen Testament an über 100 Stellen von Freude die Rede ist. Die Bibel stellt die Freude an Gott als eine Quelle der Kraft dar („Die Freude am Herrn ist eure Kraft“), Freude erhält unser Gleichgewicht. Sie zählt die Freude zur Frucht des Heiligen Geistes. Der Dienst am Nächsten kann auch dem Dienenden Freude bereiten heißt es da. Also…da passt es ja, dass unsere zukünftigen Schulkinder von den „Johannitern“ mit viel Freude zu Ersthelfern ausgebildet wurden.
(mlh)


09.07.2017
Verabschiedung

Zeitgleich mit dem Abschied von unseren zukünftigen Schulkindern, geht auch der Abschied von unserer Kollegin Frau Gehrig einher.

Kiga3

Selbst in unserer Kita Kindergartenkind gewesen, hat sie uns seit 2013 mit viel Engagement und Ideenreichtum als Fachkraft unterstützt und stellt sich nun neuen Herausforderungen. Wir sagen herzlich Dankeschön und wünschen ihr alles erdenklich Gute und Gottes Segen.


21.02.2017
Willkommen im Jahr 2017!

Können Sie sich erinnern?
Am 11.12.2016 feierte unser Kindergarten im Rahmen unseres Kindergarten-Adventsgottesdienstes Waldweihnacht. Ein wunderbarer Gottesdienst, in dem die Kinder sich entschlossen, auch den Tieren im Wald Weihnachtsgeschenke zu überbringen. Die Waldtiere waren nämlich sehr nachdenklich geworden und fragten sich, ob das Christkind auch an sie denken würde.

Waldaltar
Unser Waldaltar (Foto: mlh)


Warm eingemummelt machte sich die Kirchengesellschaft mit Laternen und Taschenlampen im Dunkeln auf den Weg. In einem Bollerwagen lauter Leckereien für die Waldtiere, steuerten wir ein Plätzchen im Wald an, unseren „Waldaltar“. Hier wurden lauter Leckereien deponiert. Äpfel, Nüsse, Mais und Stroh wurden hinterlegt, Lieder gesungen und von unserer Pfarrerin Frau Friedrich ein Segen gesprochen. So stapften wir nach vollbrachter Tat zufrieden zurück in unsere Gemeinde.

2017, ein neues Jahr hat begonnen

Die erste Woche nach dem Jahreswechsel geht ruhig an. Einige Kinder sind noch im Urlaub aber die, die schon da sind wollen in den Wald. Sie wollen nachschauen was  unser „Waldaltar“ macht und sich kümmern.
Brauchen die Tiere wieder Futter, wo es doch so kalt ist?
So stapfen wir nun immer wieder in den Wald, bringen neues Futter und suchen nach Fußspuren um zu sehen, welche Tiere die Futterstelle besucht haben. Manchmal treffen wir dabei Passanten und erzählen ihnen von unserer kleinen Aktion. Den Kindern unserer Kita ist dieser Ausflug zu unserem „Waldaltar“ sehr wichtig.

Aus einer kleinen Idee wurde eine nachhaltige Aktion. Unsere Kinder wollen sich kümmern, sie fühlen sich verantwortlich und machen sich Gedanken um das Wohl der Waldbewohner. Diese Nachhaltigkeit bedeutet für unsere Kinder und uns als Erwachsene unsere kleine Welt in Gravenbruch im Gleichgewicht zu halten, Lebensqualität zu sichern und eine Wahlmöglichkeit zur Gestaltung des Lebens für die Zukunft zu erhalten. Ich finde, dies ist eine erstrebenswerte Aufgabe, die auch für den großen Rest der Welt wichtig sein sollte.

Ach, und übrigens, ein herzliches Dankeschön an einen unbekannten Spender, der an unserem „Waldaltar“ immer wieder eine kleine Geldspende für Futter hinterlegt. (mlh)


03.12.2016
Erntedankfest 2016 - Impressionen

„Brot vom Korn, Korn vom Licht, Licht von Gottes Angesicht.“

Erntedankfest2016 1Erntedankfest2016 2    

An unserem Ernte Dank Fest dieses Jahr durften wir in vielfältiger Weise danken. Danke, für die vielen Gaben. Danke, für die wunderbaren Familien, die mit ihren Kindern das Fest bereichert haben.
Danke, für das Team im Kindergarten, das immer wieder mit Begeisterung seine Arbeit tut.
Danke, für die beiden Fachkräfte aus Ägypten, Lydia und Mona, die uns im Rahmen des Fachkräfteprogramms des Dekanats Dreieich besucht und in unserer Kita hospitiert haben.

Sie haben uns aufgezeigt, dass Sprache sehr wichtig, aber eine offene, freundliche Begegnung viel wichtiger ist. Danke für das „Licht“, das unsere Gemeinde spendet. (mlh)


3.12.2016
Sanofi Genzyme Mitarbeiter lassen Evangelische KiTa in neuer Farbe erstrahlen

Zwei Tage lang hat sich im Sommer ein Team des Neu-Isenburger Unternehmens Sanofi-Genzyme in unserer Kindertagesstätte voll ins Zeug gelegt.

Kiga4
links: Rolf Schweitzer, Kirchenvorstand; vorne Mitte: Martina Löffler-Happ, der ev. Kindertagesstätte (Foto: Sanofi)

Die Gartenhütte und der Flur erstrahlen seitdem mit frischem Anstrich in neuem Glanz. Herzlichen Dank für diesen freiwilligen Einsatz! Martina Löffler-Happ (vorne, 3. von links), Leiterin der Kindertagesstätte, und Rolf Schweizer (links) vom Kirchenvorstand freuten sich mit dem Sanofi- Team über die gelungene Aktion. (cf)

16.10.2016
Alle Jahre wieder ...
Krippenspiel22Wir suchen Kinder, die Lust haben, beim Krippenspiel mitzuspielen.

Es wird „aufgeführt“ an Heilig-Abend um 16.30 Uhr in der Evangelischen Kirche.

Erstes Treffen:
Mittwoch, 23. November 2016 um 17.30 Uhr in der Evangelischen Kirche!

Es wäre für uns sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Kinder anmelden würden unter 06102/51482 (Sigrun Füchsel) oder im Gemeindebüro unter 05102/51928.

25.06.2016
Wir feiern Kindergartengottesdienste

Mit Ostern fing es an...

Kirche ist für uns nicht nur ein Gebäude, Kirche ist Gemeinschaft. Sie hat mit Jesus und seinen Freunden, die mit ihm unterwegs waren, ganz klein angefangen. Gemeinde, das sind wir, die versuchen so miteinander zu leben, wie Jesus uns es vorgelebt und verkündet hat. 
Ostern
Unser Kindergarten ist Teil unserer Gemeinde und was liegt da näher, als sich mit unserer kleinen Gemeinschaft auf den Weg zu machen und im Rahmen von Kindergartengottesdiensten „Kirche“ zu erkunden und zu erleben. Mit unserer Pfarrerin Frau Friedrich, begeben wir uns nun seit Ostern auf Spurensuche. Wir kommen während des Kindergartenvormittages zusammen um zu erfahren, wer Jesus war und was er so gemacht hat. So haben wir uns, zwischen Ostern und Pfingsten, wie kleine Detektive, auf den Weg gemacht um herauszufinden, was an Ostern passiert ist, warum wir Ostern feiern und wie Jesus wohl in den Himmel gefahren sein könnte. Da wurde erzählt, gesungen und gebetet und eine kleine Ausstellung veranschaulichte unser Thema.
Ostern2
Unsere Kindergartenkinder entdecken Gemeinschaft nun ganz neu. Unsere Kinder erleben, dass Kirche offen ist für alle Menschen. Sie lernen, dass Kirche ein Ort zum Nachdenken, zum Besinnen aber auch zum Feiern ist. Da gibt es ganz stille Momente zum Beispiel beim Beten, aber es wird auch viel erzählt, gesungen, gelacht und Neues entdeckt. Und so kann es passieren, dass während eines Kindergartengottesdienstes, die Sonne durch unsere Kirchenfenster scheint und sich ein wunderbarer Regenbogen auf der so trist erscheinenden Kirchenwand abzeichnet und ein großes Staunen über die Kindergesichter huscht. Die Termine für die Kindergartengottesdienste werden im Kindergarten mitgeteilt, Eltern sind herzlich eingeladen. (mlh)

1,2,3 im Sauseschritt…Geht es Ihnen auch so ?
Ehe man sich versieht, ist schon wieder ein Jahr vergangen und so starten wir, neu motiviert, in das Jahr 2016. Wie jedes Jahr, ist unser Terminkalender schon gut gefüllt. 12 Kinder kommen im Sommer in die Schule und unsere „Kleinen“ haben sich schon gut eingelebt. Für Eltern, Kinder und Erzieherinnen heißt das, sich neu zu orientieren, neue Herausforderungen anzunehmen und für Alle einen Ort anzubieten, in dem sie sich geborgen und „Zuhause“ fühlen.
Damit sind wir auch mitten in einem unserer Themen des neuen Kindergartenjahres angekommen.

Kiga 1
Bilder von S. Haenel. und M.Obst

Das Wort Zuhause bedeutet für uns Wärme, Geborgenheit, Wohlbefinden, Sicherheit und Vertrauen. Zuhause, das soll ein sicherer Ort sein, ein Platz, wo ich hingehöre.Was wünschen sich unsere Kinder für ein Zuhause?

In unserer Mäusegruppe begleitet uns dieses Thema durch das Kindergartenjahr. Unter dem Gesichtspunkt „wo und wie wohne ich“, werden die Kinder Gravenbruch erkunden und sich mit Ihren Eltern auf die „Reise in ihre Ursprungsländer“ begeben. Ein Traumhaus wurde schon einmal erstellt, und die Kinder haben dafür ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Das bedeutet, zu experimentieren und interessiert die „Tigerenten“. Was passiert wenn..? Warum passiert was…?

Mit Hilfe von vielen spannenden Experimenten können die Kinder selbst ausprobieren, und das macht neugierig. Sie lernen zu beobachten und zu dokumentieren. Das schärft die Sinne und erfordert Konzentration. Man lernt Gefahren zu erkennen und einzuschätzen, und…. die Kinder haben jede Menge Spaß. Auch hier begeben sich unsere Kindergartenkinder auf eine spannende Reise. Der aufmerksame Leser merkt schnell: Bei uns wird es nie langweilig, auch im Jahr 2016 nicht. (mlh)


Wir fliegen zum Mars
Endlich war es soweit: der erste Ausflug der neuen Bambinis fand statt. Mit dem Bus fuhren wir ins Isenburg Zentrum, denn dort wartet eine tolle Führung auf uns: „Eine außergewöhnliche Reise zum Mars“.

Mars

Es war ein sehr aufregendes Abenteuer, das wir Kinder alleine unternahmen. Unsere Erzieherinnen Frau Wieck und Frau Löffler-Happ mussten nämlich auf der Erde bleiben. Wir waren alle sehr mutig und sind, mit Raumanzügen ausgestattet, dem roten Planeten entgegen geflogen. Es gab viele Aufgaben zu bewältigen und nach dem alles erledigt war, konnten wir erfolgreich zur Erde zurück fliegen.

(Text & Bild: Renate Wieck/Frau Löffler-Happ)


Einschulungsgottesdienst: Jedes Kind braucht einen Engel
Der ökumenische Einschulungsgottesdienst fand dieses Jahr in unserer evangelischen Kirche statt. Viele aufgeregte Kinder mit ihren Familien fanden sich am „frühen Morgen“ mit ihren wunderschönen Schultüten vor der Kirche ein, um ihren 1. Schultag mit dem Einschulungsgottesdienst zu beginnen.

Begrüßt von Herrn Dekan Zincke, durften die Kinder einem spannenden Gottesdienst entgegensehen. Bunte Fußspuren führten die Kinderschar in die ersten Kirchenbänke und schnell stellten die Kindergartenleiterinnen Frau Liebenthal und Frau Löffler-Happ im Rahmen eines kleinen Anspiels fest. „Wir kommen alle aus verschiedenen Kitas, aus verschiedenen Familie, aber eins haben wir heute gemeinsam: den Schulstart.“

3
Aufgeregte Kinder und bunte Schultüten: Der Einführungsgottesdienst
für die Schulanfänger fand in diesem Jahr in unserer Kirche statt. (Foto:EKG)


Eine übergroße Schultüte symbolisierte eindrucksvoll diesen besonderen Tag und als dann endlich zum Vorschein kam, was sich in dieser Tüte verbarg, wurde nicht schlecht gestaunt. Bunte Tücher in Regenbogenfarben als Zeichen für die sonnigen Tage. Aber auch für die Tage, die mal Regen bringen. Schön, dass durch die Strahlen der Sonne ein wunderbarerm Regenbogen erstrahlt, das macht Mut!“

Ein Luftballon der den Spaß, den Schule bringt, darstellt. Ein Buch das verdeutlicht, dass nun alle Kinder endlich lesen lernen und Taschentücher, denn diese braucht man für alle Eventualitäten. Diese Taschentücher kamen letztlich auch zum Einsatz, als im Segen- und Gebetskreis eine Mutter aus der katholischen Kindertagesstätte das Lied „Jedes Kind braucht einen Engel“ sang, denn da blieb kein Auge trocken.

Unter dem Eindruck dieser wunderschönen Darbietung bekamen die Lehrerinnen der zukünftigen ersten Klassen der Ludwig-Uhland-Schule für ihre Schützlinge je eine Taschentuchbox überreicht. Diese waren, wie sollte es auch anders sein, mit einem Schutzengel für unsere Kinder verziert. Im Anschluss an diesen schönen Start zog dann die ganze Schar in die Schule, wo sie mit großem „Hallo“ freudig empfangen wurde. (mlh)


Kindergarten - Ägypten 2015

Aegypten2015


Impressionen meines Fachkräfteaustausches unter dem Zeichen von Demokratisierungsprozessen und den Kinderrechtskonventionen.

Wir, 12 Erzieherinnen aus dem Dekanat Dreieich, machten uns auf den Weg nach Kairo. Begleitet von Dekan Reinhard Zinke, Pfarrer Kades und Georg Horcher vom Fachdienst "Jugend" starteten wir den Gegenbesuch in das Land der Pharaonen. Wir haben viele Brücken gebaut, uns gegenseitig besser verstehen gelernt auch wenn viele Dinge von Gegensätzlichkeit geprägt sind. Wir wollen verstehen, austauschen, Impulse geben und auch lernen.


Aegypten2015 2

Was macht ägyptische und deutsche Kindergärten aus?
Fachkräftekonferenz in der Ramses College School der Nil-Synode.

Aegypten2015 3

Spaß am Spiel haben Kinder überall auf der Welt. Pausen-Impressionen.

Aegypten2015 4
Audienz beim koptisch-orthodoxen Pabst Tawadros II


Bilder und Text MLH


Einmal Feuerwehr hin und zurück
Unsere zukünftigen Schulkinder empfangen die freiwillige Feuerwehr in unserer Einrichtung: „Hallo, ich bin Herr Burger!“ So begrüßt uns der Feuerwehrmann von der freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg.

Wir stellen uns alle mit unserem Namen vor. Dann fragt uns Herr Burger, wie denn die Telefonnummer der Feuerwehr lautet? Das wissen natürlich alle Kinder, denn das haben wir schon oft geübt: Erst den einen Daumen in die Luft, dann den Anderen. Beide Daumen zusammenfügen und das ist: 1 1 2
Alle Kinder wissen, dass wir unseren Namen und die Adresse benennen müssen, damit die Feuerwehr weiß, wo sie hinkommen soll.

Dann fragt uns Herr Burger, was alles brennen kann. Jedem fällt etwas ein: Häuser, Bäume, Autos, Papier, Schiffe und Flugzeuge. Dass auch Menschen brennen können, schockt die Bambinis doch sehr. Herr Burger berichtet von einem Einsatz in Gravenbruch vor einigen Jahren, wo die Sportjacke eines kleinen Jungen Feuer gefangen hatte, weil er mit einem Feuerzeug spielte. Gebannt hören alle zu und versprechen, nie mit Streichhölzern und Feuerzeugen zu spielen. Mädchen sollen unbedingt auf ihre langen Haare aufpassen, denn die fangen leicht Feuer.

Wir bekommen viele Bilder zu sehen, wo die Feuerwehr im Einsatz ist. Die Feuerwehr löscht nicht nur Brände, sondern hilft noch bei vielen anderen Dingen, z.B. bei Unfällen die Straße sperren und Ölspuren mit Pulver abdecken; Türen öffnen, wenn Menschen in Not sind; Tiere von Bäumen oder Dächern retten; Wasser abpumpen, wenn Keller vollgelaufen sind und nach Stürmen Bäume von den Straßen räumen.

Feuerwehr 2015
Wir besuchen die Freiwillige Feuerwehr in Neu-Isenburg (Foto: S. Haenel)

Herr Burger zeigt uns ein rundes weißes Ding und fragt uns, ob wir alle zu Hause so etwas an der Decke hätten? Das ist ein Rauchmelder, der warnt uns vor dem giftigen Qualm, an dem könnten wir nämlich ersticken. Wenn Menschen aus einem verqualmten Treppenhaus oder einer Wohnung gerettet werden müssen, bekommen sie eine Rettungshaube von der Feuerwehr aufgesetzt. Die Haube lässt den giftigen Qualm draußen und filtert die gute Luft rein. Die Feuerwehrmänner haben für alle Einsätze immer den passenden Schutzanzug an, damit ihnen nichts passieren kann. Ganz wichtig ist, dass man sich bei einem Feuer nicht unterm Bett oder im Schrank versteckt. Denn dann findet uns die Feuerwehr nicht und kann uns nicht retten.

Im Kindergarten proben wir auch den Ernstfall. Wir haben eine Dose mit einem Trichter. Wenn die ganz laut losgeht, müssen alle so schnell wie möglich zu den Schildern im Garten laufen. Tigerenten zum Tigerentenschild und Mäuse zum Mäuseschild! Aber lieber passen wir alle auf, dass nie ein gefährliches Feuer entsteht. (mlh) 


Das neue Jahr
Das Jahr 2015 hat begonnen und so sind wir auch in unserer Kita auf das NEUE eingestimmt.

Die Weihnachtsdekoration hat wieder ihren Platz in den entsprechenden Kisten gefunden. Der Terminkalender füllt sich so langsam, alle neuen Kinder sind bis zum Frühling aufgenommen und viele Pläne sind geschmiedet. Wir sind zuversichtlich und gut vorbereitet auf die Herausforderungen, die sich uns als Erzieherinnen, aber auch unseren Kindern stellen.

17 Kinder kommen nach den Sommerferien in die Schule. Da heißt es für uns alle ERFAHRUNGEN weiter zu geben, um gut vorzubereiten für alles NEUE. Wissen, Nähe, Vertrauen, Neugierde, Spaß, Liebe und Freude teilen.

So haben wir das Jahr 2014 beendet mit unserer Aktion für die Speisekammer Neu-Isenburg. Alle unsere Familien haben kleine Päckchen für Menschen in Neu-Isenburg gepackt, denen es nicht so gut geht wie uns. Kleine Weihnachtsüberraschungen wie Tee, Kaffee, Leckereien, aber auch kleine Geschenke, über die sich Kinder freuen.

Kiga

In unserem Adventsgärtlein konnten wir diese Frau Kaiser übergeben, die ehrenamtlich für die Speisekammer Neu-Isenburg arbeitet. Hier werden jeden Freitag hilfsbedürftige Menschen in die Kirchengemeinde Sankt Josef eingeladen und können gegen einen kleinen Obolus einkaufen. Eine ganze Wagenladung kam so zusammen. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung.

Wir und unsere Kinder durften die Erfahrung machen zu teilen und was es bedeutet, anderen eine große Freude zu bereiten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder Religion. Eine wichtige und gerade in dieser Zeit sehr wertvolle Erfahrung, wie ich meine.

Lieber Gott, wir bitten dich für alle Menschen: Lass sie mitten in der Gemeinschaft sein, mach ihnen Mut, Zeit und Erfahrung zu teilen und so Vertrauen weiterzugeben und Nähe zu teilen. (mlh, iv)

 
Der Zirkus kommt in die Stadt!
Große Aufregung auf unserer Gemeindewiese, der Zirkus kommt!
Zum diesjährigen Sommerfest unserer Kindertagesstätte verwandelt sich die Gemeindewiese in eine  wunderbare Zirkusarena. Da wird emsig eine große Manege aufgebaut, denn es wird über 40 Artisten zu bestaunen geben.

Pünktlich um 11 Uhr sind alle Gäste eingetroffen und die Vorstellung kann beginnen. Blumenkinder führen einen bezaubernden Tanz vor, Ballerinas und Seiltänzerinnen präsentieren sich auf dem „Hochseil“ in wunderhübschen Kostümen, und lustige Clowns bringen das begeisterte Publikum zum Lachen.

Kinderzirkus

In goldenen Kostümen zeigen Fahnenschwinger ihr Können und orientalische Bauchtänzerinnen betören die Zuschauer. Gespannt verfolgt das hochverehrte Publikum die Akrobaten, die mit schweren Gewichten alle Münder offen stehen lassen und nicht zuletzt legt sich sogar ein ganz mutiger Künstler auf Glasscherben, die auf dem Boden verteilt sind.

Was ein richtiger Zirkus ist, da darf auch eine Raubtiernummer nicht fehlen. Der unerschrockene Dompteur Louis hat seine Löwen und Tiger wunderbar dressiert, und so folgt auch hier tosender Applaus.

Als „Überraschung“ darf der Zirkusdirektor „Matze“ vom Zirkus Wannabe begrüßen. Er wurde eigens von den Eltern unserer Kita „eingeflogen“, um die Kinder mit seinen Diabolokünsten zu verzaubern. Egal, ob Groß und Klein, alle dürfen sich sogar im Anschluss an die Zirkusvorstellung von ihm zeigen lassen, wie man mit diesen Diabolos arbeitet.

Nach einer Stunde Zirkusprogramm folgt der krönende Abschluss. Alle 11 Schulkinder werden geehrt und bekommen eine Urkunde zur erfolgreich bestandenen Kindergartenzeit. Bei Hot-Dogs, Limo und Popcorn klingt das Fest aus und alle sind sich einig, das war die beste Zirkusvorstellung überhaupt.
An dieser Stelle sei vielmals allen Künstlern, Mitwirkenden und Helfern gedankt, durch Euch bleibt dieses Fest für uns alle in bester Erinnerung. (mlh)


Wer will die lustigen Handwerker sehen?
Seit Dezember 2013 ist unser Kindergarten stolzer Besitzer 2er Werkbänke und einer Vielzahl von Werkzeugen.
Diese konnten von Mitteln des hessischen Kultus- und Sozialministeriums im Rahmen der Qualifizierten Schulvorbereitung angeschafft werden. Doch was nutzt das beste Material, wenn man nicht damit umgehen kann?

Dank der Unterstützung unserer Kitamama Frau Hartig, einer gelernten Schreinerin, konnten wir mit dem Projekt „Werkstattführerschein“ starten. Gemeinsam mit ihr und Frau Haenel (Erzieherin) lernen alle unsere Kinder den richtigen Umgang mit Werkzeug.
Ziel ist, dass nach dem Erhalt des Werkstattführerscheins alle Kinder eigenständig und verantwortungsvoll an unserer Werkbank arbeiten können.
KigaWerkstatt
Zu Beginn der Kinderwerkstatt gab es viel zu bestaunen und kennen zu lernen. Schutzbrillen, Arbeitshandschuhe, Kinderhammer, Zangen, verschiedene Feilen und Raspeln, Handbohrer und sogar einen Akkuschrauber sind Bestandteil unserer Werkzeugkästen. Nicht zu vergessen sind die Laubsägen, Wasserwaagen und Zollstöcke.

Zuerst wurde der Umgang mit Hammer und Nägeln geübt. Die Kinder durften, mit Hilfe von Nägeln, den Anfangsbuchstaben ihres Namens in ein Stück Holz hämmern. Dank Schutzbrille und guter Hammerführung gelang dies allen hervorragend. So manch ein Papa staunte nicht schlecht über das tolle Ergebnis. Auch der Umgang mit der Säge macht allen sehr viel Spaß. Es entstanden wunderschöne Laubsägemäuse- und Tigerenten.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die professionelle Hilfe von Frau Hartig. Und…liebe Leser/innen, wenn Sie einmal einen kleinen Handwerker brauchen…wir sind immer für Sie da :)  (mlh/sh)
Lasset die Kinder zu mir kommen…Von der Integration zur Inklusion
Überall hört man seit geraumer Zeit den Begriff Inklusion. Aber was bedeutet
das eigentlich? Und vor allem: Was hat das mit unserer Gemeinde zu tun?

Seit November 2011 besucht ein gehörloses Kind unsere Kindertagesstätte.
Wenn wir mit ihm in Kontakt treten wollen, sprechen wir in Deutscher Gebärdensprache mit ihm. Doch das ist nicht die einzige Änderung, die in unserer Einrichtung vollzogen wurde. Denn im Gegensatz zu der früher als Integration bekannten Vorgehensweise, dass behinderte Kinder sich an die Gruppe anpassen mussten, sieht das Konzept der Inklusion vor, dass das Kind mit seinen Besonderheiten und Bedürfnissen wahrgenommen wird („Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ sowie des dazugehörigen Fakultativprotokolls (oftmals UN-Konvention genannt).
Deutschland hat am 30. März 2007 dieses unterzeichnet. Es dauerte noch knapp zwei Jahre bis die Besonderheiten und Bedürfnisse eines Inklusionskindes wahrgenommen wurden.

Vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch das Ratifikationsgesetz, das
schließlich am 1. Januar 2009 in Kraft trat. Nun wird dieses Schritt für Schritt
umgesetzt, und das Hauptziel verfolgt, Menschen mit Behinderung einen Zugang zu Kindergärten, Schulen, Hochschulen und anderen Einrichtungen sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Die Grundidee
hierbei ist also, dass wir uns öffnen und den Weg bereiten, alle willkommen heißen zu können.
Um zu unserer konkreten Situation zurück zu kommen, hieß das, neue Wege
zu gehen und in erster Linie die Deutsche Gebärdensprache zu erlernen.

Anfangs waren wir, aber auch die Eltern des Kindes, skeptisch. Wird alles gut klappen? Wird sich unser Kind im Kindergarten wohl fühlen? „Vor dem Kindergartenbesuch“ so die Eltern, „besuchte unser Kind bereits eine Kinderkrippe. Das war längst nicht zu vergleichen, mit den Kommunikationsanforderungen einer Kita.

Kindergarten Gebaerden

Als unser Kind nun endlich in die evangelische Kindertagesstätte kam, war alles gut vorbereitet. Zwei Erzieherinnen nahmen bereits an einem Gebärdensprachkurs der VHS teil, Bilder mit Gebärden waren an den Wänden angebracht, und wenn auch Unsicherheit bestand, so waren doch alle sehr motiviert.
Die Bezugspersonen unseres Kindes konnten mit uns und unserem Kind
kommunizieren. Schritt für Schritt lernten auch die anderen Kinder der
Gruppe die Gebärden, denn sie fanden diese „Zeichensprache“ sehr spannend
und interessant. Andere Eltern erzählten uns, dass ihre Kinder zuhause Gebärden benutzten und sie ihren Eltern vermitteln wollten.

In unserer Kita findet Inklusion statt. Gemeinsam mit unserem gehörlosen Kind
lernen wir die Gebärdensprache des Alltags. Alle Fingerspiele, Lieder und Geschichten werden durch sie unterstützt. Das hilft auch den anderen Kindern, sich Wörter und Texte zu merken.
Einmal in der Woche unterstützt uns im Morgenkreis die Mutter - selber auch
gehörlos - und bietet einen „Gebärden-Kurs“ für die Kinder an. Einmal wöchentlich findet dieser Kurs aber auch mit interessierten Eltern statt.

Nur wenn jeder offen und interessiert mit dem Thema Gehörlosigkeit umgeht, kann sich eine entspannte Atmosphäre entwickeln, und dies ist zweifelsfrei der Fall. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Kommunikation in unserem Haus entwickelt hat“, so Frau Haenel, „und wie Gebärdensprache neben türkisch, russisch, deutsch und arabisch eine andere Sprache ist, die jeder verstehen und lernen kann.“Zusätzliche Unterstützung erhält unsere Kita durch die regelmäßigen Besuche der Frühförderstelle.

Dieser Kontakt, aber auch der Kontakt zu dem Logopäden des Kindes ist eine
große Bereicherung für alle. Elternabende, Gottesdienste und Unternehmungen
mit unseren Kindern werden oftmals von einer Gebärdensprachdolmetscherin
begleitet. Diese Übersetzungen werden von allen Beteiligten mit Freude wahrgenommen, insbesondere, wenn unsere Kinder ihre Vorträgen (z. B. Lieder) mit Gebärden unterstützen. Durch die guten Erfahrungen plant die Familie unseres gehörlosen Kindes nun auch gemeinsam mit uns und der Gebärdensprachdolmetscherin, das Kind im Sommer 2015 in unsere Grundschule einzuschulen.
Alle unsere Vorschulkinder möchten gerne ihren Freund weiterhin begleiten,
haben sie doch eine gemeinsame Sprache gefunden.

(Haenel/Happ/Hartig/Voss)
GemeindeLogo rgb